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Mittelstand verbessert trotz Finanzkrise sein Verhältnis zur Hausbank

Stu­die der Wolff & Häcker Fi­nanz­con­sul­ting AG und Eb­ner Stolz Mönning Ba­chem Un­ter­neh­mens­be­ra­tung GmbH be­fasst sich mit Mit­tel­stands­fi­nan­zie­rung

Die Un­ter­neh­mens­be­ra­tun­gen Wolff & Häcker Fi­nanz­con­sul­ting AG (whf) und Eb­ner Stolz Mönning Ba­chem Un­ter­neh­mens­be­ra­tung GmbH un­ter­such­ten in ei­ner ge­mein­sa­men Stu­die das Fi­nan­zie­rungs­ver­hal­ten mit­telständi­scher Un­ter­neh­men. Dafür wur­den im Som­mer 2012 über 1.800 Ge­schäftsführer und Vorstände mit­telständi­scher Un­ter­neh­men in Ba­den-Würt­tem­berg be­fragt.

Viele mit­telständi­sche Un­ter­neh­men se­hen die Euro-Krise zwar als schwer­wie­gen­des Pro­blem an, möch­ten ihre Fi­nan­zie­rungs­stra­te­gien aber nicht grundsätz­lich re­vi­die­ren. Zwar könn­ten sich die An­for­de­run­gen für die Fi­nan­zie­rung mit­telständi­scher Un­ter­neh­men auf­grund der be­schlos­se­nen Re­for­men im Zuge der Ba­sel III-Richt­li­nien in Zu­kunft deut­lich schwie­ri­ger ge­stal­ten, den­noch ge­ben 66% der be­frag­ten Un­ter­neh­mer das Bank­dar­le­hen als von ih­nen präfe­rier­tes Fi­nan­zie­rungs­in­stru­ment an. Ge­sell­schaf­ter­dar­le­hen (58%) oder Lea­sing/Fac­to­ring-Fi­nan­zie­run­gen (53%) wer­den als wei­tere Al­ter­na­ti­ven ge­nannt. Oh­ne­hin ha­ben die meis­ten Be­frag­ten ein ver­trau­ens­vol­les Verhält­nis zu ih­rer Haus­bank – laut An­ga­ben der Ge­schäftsführer hat sich dies in der Fi­nanz­krise ten­den­zi­ell so­gar ver­bes­sert. 

Grundsätz­lich hat­ten die meis­ten mit­telständi­sch geprägten Un­ter­neh­men in Ba­den-Würt­tem­berg (73%) in den letz­ten bei­den Jah­ren keine Pro­bleme bei der Ka­pi­tal­be­schaf­fung und möch­ten bei bewähr­ten Fi­nan­zie­rungsmöglich­kei­ten blei­ben. Da­her leh­nen die meis­ten der be­frag­ten Un­ter­neh­men  ex­terne Ei­gen­ka­pi­tal­ge­ber zur Fi­nan­zie­rung ab. Sie befürwor­ten statt­des­sen das In­stru­ment der In­nen­fi­nan­zie­rung, also die Ein­be­zie­hung ver­gan­ge­ner Ge­winne im Un­ter­neh­men. „Es ist er­staun­lich, dass eine Auf­nahme ex­ter­ner Ei­gen­ka­pi­tal­ge­ber von vie­len mit­telständi­schen Un­ter­neh­men nicht in Erwägung ge­zo­gen wird“, so Prof. Dr. Hen­drik Wolff, Vor­stand von whf, bei der Vor­stel­lung der Stu­die am 24. Ok­to­ber in Stutt­gart. Die Gründe hierfür lie­gen in den oft­mals ge­rin­gen Kennt­nis­sen von mögli­chen Fi­nan­zie­rungs­al­ter­na­ti­ven. So ga­ben 60% der be­frag­ten Un­ter­neh­mer an, sich bei Ge­nuss­schei­nen nicht aus­rei­chend in­for­miert zu fühlen. Auch die Möglich­keit, eine Un­ter­neh­mens­an­leihe zu be­ge­ben, ist vie­len der Be­frag­ten nicht be­kannt. 53 % der Un­ter­neh­mer fühlen sich beim Thema An­leihe schlecht in­for­miert und nur etwa je­der Sechste (16%) könnte sich die Be­ge­bung ei­ner Mit­tel­stands­an­leihe vor­stel­len.

„Ex­terne Ka­pi­tal­ge­ber ge­nießen in den Au­gen des Mit­tel­stands wei­ter­hin kein großes An­se­hen. Un­sere Stu­die zeigt deut­lich, dass mit einem En­ga­ge­ment von stra­te­gi­schen In­ves­to­ren oder Busi­ness An­gels oft­mals der Ver­lust von Stimm­rech­ten oder hohe Ren­di­te­for­de­run­gen in Ver­bin­dung ge­bracht wer­den. Auch die Möglich­keit, Sta­ke­hol­der in die Fi­nan­zie­rung des ei­ge­nen Un­ter­neh­mens mit­ein­zu­be­zie­hen wird von der großen Mehr­heit der Stu­di­en­teil­neh­mer (90%) ab­ge­lehnt. Die Chan­cen ei­ner sol­chen Zu­sam­men­ar­beit wer­den wei­test­ge­hend igno­riert“, resümiert Mi­chael Eu­ch­ner, Ge­schäftsführer der Eb­ner Stolz Mönning Ba­chem Un­ter­neh­mens­be­ra­tung. „In­so­fern be­steht hier zwi­schen Mit­tel­stand und Ka­pi­tal­markt ein großes Kom­mu­ni­ka­ti­ons­pro­blem. Die Un­ter­neh­men in­for­mie­ren sich zu we­nig über al­ter­na­tive Fi­nan­zie­rungs­kon­zepte und der Ka­pi­tal­markt geht bis­her nicht aus­rei­chend auf den Mit­tel­stand zu“, so Eu­ch­ner wei­ter.

In einem wei­te­ren Teil der Stu­die wur­den die be­tei­lig­ten Un­ter­neh­men ge­fragt, was sie von der Möglich­keit hal­ten, Mit­ar­bei­ter am Ka­pi­tal des Un­ter­neh­mens zu be­tei­li­gen – ge­rade in Zei­ten des de­mo­gra­fi­schen Wan­dels eine wich­tige Möglich­keit der Mit­ar­bei­ter­ge­win­nung und -bin­dung. Im­mer­hin 16 % der Be­frag­ten ha­ben be­reits Mo­delle der Mit­ar­bei­ter­be­tei­li­gung, wei­tere 10 % pla­nen de­ren Einführung. Haupt­grund hierfür sind die bes­sere Iden­ti­fi­ka­tion mit dem Un­ter­neh­men (70 %) so­wie die erhöhte Mit­ar­bei­ter­bin­dung (53 %). „Auch wenn sich viele der rea­li­sier­ten Pro­gramme auf die Führungskräfte kon­zen­trie­ren, ist doch eine Of­fen­heit in Tei­len des Mit­tel­stands zu er­ken­nen, Mit­ar­bei­ter am Un­ter­neh­men zu be­tei­li­gen“, so whf-Vor­stand Dr. Mirko Häcker.

Gern sen­den wir Ih­nen die kom­plette Stu­die zu. Bitte tei­len Sie uns die­sen Wunsch kurz mit.

An­sprech­part­ner:

Prof. Dr. Hen­drik Wolff
Wolff & Häcker Fi­nanz­con­sul­ting AG
Tel. 0711/451037-12
Fax 0711/451037-20
Hen­drik.Wolff@whf-ag.de
www.whf-ag.de

Mi­chael Eu­ch­ner
Eb­ner Stolz Mönning Ba­chem Un­ter­neh­mens­be­ra­tung GmbH
0711/2049 – 1268
0711/2049 - 1345
Mi­chael.Eu­ch­ner@eb­ner­stolz.de
 

Zu den Ver­fas­sern der Stu­die:
Wolff & Häcker Fi­nanz­con­sul­ting AG (whf)

Die Wolff & Häcker Fi­nanz­con­sul­ting AG mit Sitz in Ost­fil­dern bei Stutt­gart berät Un­ter­neh­men rund um Fi­nanz- und Fi­nanz­markt­the­men. Ne­ben der Be­ra­tung im Be­reich In­ves­tor Re­la­ti­ons bil­det die Be­glei­tung von mit­telständi­schen Un­ter­neh­men bei Fra­gen der Fi­nan­zie­rung und der Un­ter­neh­mens­nach­folge einen Schwer­punkt. Seit Gründung von whf im Jahr 1999 ha­ben die Vorstände Dr. Mirko Häcker und Prof. Dr. Hen­drik Wolff mit ih­rem Team mehr als 100 mit­telständi­sche Un­ter­neh­men und Un­ter­neh­mer­fa­mi­lien in die­sen Fra­gen be­ra­ten.

Eb­ner Stolz Mönning Ba­chem Un­ter­neh­mens­be­ra­tung GmbH

Die Eb­ner Stolz Mönning Ba­chem Un­ter­neh­mens­be­ra­tung GmbH ist ein auf fi­nanz- und leis­tungs­wirt­schaft­li­che Fra­gen spe­zia­li­sier­tes Be­ra­tungs­haus in der Eb­ner Stolz Mönning Ba­chem Gruppe.

Über 70 Mit­ar­bei­ter in in­ter­dis­zi­plinär be­setz­ten Teams ste­hen an den Stand­or­ten Stutt­gart, Ham­burg, Frank­furt und Köln für mit­telständi­sche Un­ter­neh­men zur Verfügung. Da­bei um­fasst das Leis­tungs­spek­trum die Be­glei­tung von mit­telständi­schen Trans­ak­tio­nen (z. B. Nach­fol­gelösun­gen, Ma­nage­ment-Buy-Outs, etc.) so­wie die Un­terstützung bei Fi­nan­zie­rungs­pro­zes­sen in al­len Un­ter­neh­mens­pha­sen.

 

 

 
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