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Mitteilungspflichten bei Auslandsbeziehungen - konkret 150.000 Euro-Grenze

Beträgt die Summe der Anschaffungskosten aller ausländischen Beteiligungen mehr als 150.000 Euro, greifen Mitteilungspflichten. Die Finanzverwaltung schränkt dies nun allerdings bei börsennotierten Beteiligungen ein.

Bereits mit Sch­rei­ben vom 5.2.2018 (BStBl. I 2018, S. 289) ging das BMF aus­führ­lich auf die Mit­tei­lungspf­lich­ten bei Aus­lands­be­zie­hun­gen in der seit 1.1.2018 gel­ten­den Fas­sung ein (vgl. auch "Mit­tei­lungspf­lich­ten bei Aus­lands­be­zie­hun­gen").

Mit­tei­lungspf­lich­ten über den Erwerb oder die Ver­äu­ße­rung von Betei­li­gun­gen beste­hen u. a. dann, wenn die Summe der Anschaf­fungs­kos­ten aller Betei­li­gun­gen mehr als 150.000 Euro beträgt. Zu die­ser 150.000 Euro-Grenze modi­fi­ziert das BMF mit Sch­rei­ben vom 18.7.2018 seine Vor­ga­ben. Der Erwerb oder die Ver­äu­ße­rung von bör­sen­no­tier­ten Betei­li­gun­gen an einer aus­län­di­schen Gesell­schaft von weni­ger als 1 % muss trotz Über­sch­rei­tens der 150.000 Euro-Grenze nicht mit­ge­teilt wer­den, wenn mit der Haupt­gat­tung der Aktien die­ser Gesell­schaft ein wesent­li­cher und regel­mä­ß­i­ger Han­del an einer Börse in einem EU-/EWR-Staat oder an einer von der BaFin zuge­las­se­nen Börse statt­fin­det.



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