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Steuerberatung

Lohnsteuerliche Behandlung von Deutschkursen für Flüchtlinge

Wel­che lohn­steu­er­li­chen Fol­gen re­sul­tie­ren aus der Be­reit­stel­lung von Deutsch­kur­sen durch den Ar­beit­ge­ber für Flücht­linge, die als Ar­beit­neh­mer be­schäftigt wer­den? Dar­auf geht das BMF ein.

Be­ruf­li­che Fort- oder Wei­ter­bil­dungs­leis­tun­gen des Ar­beit­ge­bers führen nicht zu Ar­beits­lohn, wenn sie im ganz über­wie­gen­den be­trieb­li­chen In­ter­esse des Ar­beit­ge­bers durch­geführt wer­den (R 19.7 LStR).

Bei Flücht­lin­gen und an­de­ren Ar­beit­neh­mern, de­ren Mut­ter­spra­che nicht Deut­sch ist, be­jaht das BMF mit Schrei­ben vom 4.7.2017 das ganz über­wie­gende be­trieb­li­che In­ter­esse, wenn der Ar­beit­ge­ber die Sprach­kennt­nisse in dem für den Ar­beit­neh­mer vor­ge­se­he­nen Auf­ga­ben­ge­biet ver­langt. Von Ar­beits­lohn ist dem­nach nur dann aus­zu­ge­hen, wenn kon­krete An­halts­punkte für den Be­loh­nungs­cha­rak­ter der Maßnahme vor­lie­gen.

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