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Nexia Ebner Stolz

„Auch als Berufsanfängerin nah an den Mandanten“

Seit über einem Jahr ist Stella Petzoldt (30 Jahre) Teil des Teams Arbeitsrecht in der Rechtsberatung von Ebner Stolz am Standort Köln. Sie schätzt Ebner Stolz als Arbeitgeber wie als Lernort, an dem sie schnell Praxiswissen erwerben kann.

Interview Stella Petzoldt

Was machen Sie bei Ebner Stolz?
Ich arbeite als Anwäl­tin in der Rechts­be­ra­­tung, im Team Arbeits­­­recht. Ich bear­beite die ganze Ban­d­b­­reite arbeits­­­rech­t­­li­cher The­­men von Kla­­gen bis Stel­­lung­­nah­­men über kurze Ein­­schät­zun­­gen von Situa­­ti­o­­nen für unsere Man­dan­­ten. Das ist the­­ma­­tisch sehr bunt gemischt, ebenso wie die Man­dan­­ten selbst. Die kom­­men aus ganz unter­­schie­d­­li­chen Bran­chen. Neben gro­­ßen Unter­­neh­­men mit meh­­re­­ren tau­­send befin­­den sich dar­un­ter auch klei­­nere Orga­­ni­­sa­­ti­o­­nen mit 15 Mit­­ar­bei­­tern.

Wie sind Sie zu Ebner Stolz gekom­­men?
Ich habe in Frei­burg stu­­diert und dort das erste Staats­­ex­a­­men gemacht. Zum Refe­­ren­da­riat ging ich dann nach Ber­­lin. Wäh­­rend mei­­ner Ber­­li­­ner Zeit wollte ich eigen­t­­lich pro­­­mo­vie­­ren und bewarb mich daher auf eine Posi­­tion als wis­­sen­­schaf­t­­li­che Mit­­ar­bei­­te­rin bei Ebner Stolz in Köln. Dann haben sich aber meine pri­va­­ten Pläne geän­­dert und ich bin dann noch mal zu einem zwei­­ten Gespräch für die Anwalts­s­­telle ein­­ge­la­­den wor­­den. Das hat men­­sch­­lich wie inhal­t­­lich ein­­fach gut gepasst. Ich hatte wäh­­rend des Refe­­ren­da­riats schon in einer Wirt­schafts­­prü­­fungs- und Ber­a­­tungs­­­ge­­sel­l­­schaft im Arbeits­­­recht gear­bei­­tet. Zudem haben mich die Per­­sön­­li­ch­kei­­ten über­zeugt, die ich bei Ebner Stolz im Bewer­bungs­­ver­­­fah­­ren ken­­nen gelernt habe.

Ebner Stolz bie­­tet den Man­dan­­ten ja nicht nur Rechts­be­ra­­tung, son­­dern auch Steu­er­be­ra­­tung, Wir­t­­schafts­­prü­­fung und Unter­­neh­­men­s­be­ra­­tung. Spielt das in Ihrem Arbeit­­sal­l­­tag eine Rolle?
Defi­ni­­tiv. Weil ich gerade erst ange­­fan­­gen habe, ist das viel­­leicht noch nicht so aus­­­ge­prägt. Aber natür­­lich sind die Ber­a­­tungs­­the­­men erst ein­­mal fach­­über­g­­rei­­fend und wir arbei­­ten mit Kol­­le­­gen aus ande­­ren The­­men­­ge­­bie­­ten zusam­­men. Das unter­­schei­­det mei­­ner Mei­­nung nach die klas­­si­­sche Anwalts­­kan­z­­lei von der Täti­g­keit bei einer Wir­t­­schafts­­prü­­fungs­­­ge­­sel­l­­schaft. Ich wollte des­halb bei einem Unter­­neh­­men wie Ebner Stolz arbei­­ten, weil wir eben ganz stark mit ande­­ren Abtei­­lun­­gen zu tun haben, vor allem mit den Steu­er­be­ra­­tern. Dadurch bekomme ich Ein­b­li­­cke in The­­men, die mir eine klas­­si­­sche Rechts­an­walts­­kan­z­­lei nicht bie­­ten könnte.

Wie sind Ihre Pläne für die beruf­­li­che Zukunft?
Erst ein­­mal steht der Fach­an­walt im Arbeits­­­recht auf dem Plan. Ich möchte mich auf bestimmte The­­men des Arbeits­­­rechts spe­­zia­­li­­sie­­ren, aber auch als Ber­a­­tungs­­per­­sön­­li­ch­keit bes­ser wer­den: Das geht über den Umgang mit Man­dan­­ten bis hin zu tak­­ti­­schen Über­­le­­gun­­gen. Die Juris­­ten­aus­­bil­­dung an der Hoch­­­schule und im Refe­­ren­da­riat war großa­r­­tig, aber aus der Per­­spe­k­­tive der Pra­­xis in der Rechts­be­ra­­tung unvol­l­­­stän­­dig. Ein Groß­­teil der beruf­­li­chen Pra­­xis besteht aus Orga­­ni­­sa­­tion, Kom­­mu­­ni­­ka­­tion und Bezie­hungs­­­ma­na­­ge­­ment. Jeder Man­dant ist unter­­schie­d­­lich und wir müs­­sen uns immer wie­­der auf neue Situa­­ti­o­­nen ein­s­­tel­­len.

Haben sich Ihre Auf­­­ga­­ben in den ver­­­gan­­ge­­nen Mona­­ten ver­­än­­dert?
Ich habe auf jeden Fall viel mehr Rou­­tine. Nach dem drit­­ten Geschäfts­­­führ­er­­di­en­st­ver­­­trag kommt auto­­ma­­tisch der Aha-Effekt. Und das ist ein gutes Gefühl, zu mer­ken, wie das fun­k­­ti­o­­niert. Zudem wer­­den die inter­­nen Abläufe bei Ebner Stolz immer ver­­trau­­ter. Fra­­gen wie „Wor­auf kommt es bei einer Stel­­lung­­nahme an?“ oder „Wie infor­­miere ich den Man­dan­­ten?“ muss ich mir nicht immer wie­­der aufs Neue stel­­len. Mit der Zeit ent­­wi­­ckelt sich ein bes­­se­­rer Stil, was die Ver­­­mit­t­­lung von Arbeit­s­er­­ge­b­­nis­­sen angeht. Und die The­­men­viel­­falt sowie das Fach­wis­­sen neh­­men zu. Auch als Lern­ort ist Ebner Stolz super.

Inwie­­fern?
Selbst Beruf­s­an­­fän­­ger arbei­­ten hier sehr nah an den Man­dan­­ten. Natür­­lich bin ich nicht zu jedem Man­dan­­ten mit­­­ge­­fah­­ren, aber der Par­t­­ner hat mich immer ein­be­zo­­gen in die Ber­a­­tung – und in wich­­tige Ent­­­schei­­dun­­gen. Dadurch ist der Lern­e­f­­fekt beson­­ders groß. Die Inte­g­ra­­tion von Ein­s­­tei­­gern ist hier gut orga­­ni­­siert. Der Lei­ter des Teams hat sich viel Zeit für mich genom­­men und mir viele Dinge erklärt, die Kol­­le­­gen waren sehr hilfs­be­­reit und offen. Gehol­­fen hat mir vor allem das regel­­mä­ß­ige Fee­d­­back zu mei­­nen Arbeit­s­er­­ge­b­­nis­­sen.

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