de en
Nexia Ebner Stolz

Rechtsberatung

„Ich habe bisher viel im Arbeitsalltag gelernt und lerne immer weiter dazu“

Nancy Huynh (27) ist As­so­ciate in der Rechts­be­ra­tung in Köln. Im Ge­spräch erzählt sie von ih­rem Spe­zi­al­ge­biet IT-Recht und gibt span­nende Ein­bli­cke.

Interview Nancy Huynh

Wie sind Sie zu Ih­rem Spe­zi­al­ge­biet IT-Recht ge­kom­men?
In mei­ner Wahl­sta­tion während des Re­fe­ren­da­ri­ats hatte ich viel mit IoT, also In­ter­net of Things zu tun, und ei­nige mei­ner Kol­le­gin­nen und Kol­le­gen hat­ten ein ge­wis­ses Fai­ble dafür. Das hat mich dann an­ge­fixt. Und da ich tech­ni­kaf­fin bin und mich gerne mit dem Thema aus­ein­an­der­setze, war das für mich der per­fekte Ein­stieg in die­sen Rechts­be­reich. Be­son­ders weil die­ses Rechts­ge­biet auch sehr zu­kunftsfähig ist, denn IT wird im­mer wich­ti­ger. So bin ich auch für die Zu­kunft gut auf­ge­stellt.

Wie sieht Ihr Ar­beits­all­tag im IT-Recht aus?
Mein Ar­beits­all­tag be­steht bei Eb­ner Stolz viel aus Due Di­li­gence-Be­rich­ten. Das heißt, ich prüfe Verträge, be­son­ders im IT- und Da­ten­schutz­recht. An­sons­ten er­stellt un­ser Team Ver­trags­kon­zepte und Verträge für un­sere Man­dan­ten, die meis­tens im Soft­ware- und im IT-Be­reich tätig sind oder Soft­ware und IT be­schaf­fen.

Sie be­treuen Man­dan­ten aus dem IT-Be­reich. Ist Ihre Tätig­keit an sich auch IT-las­tig?
Man braucht schon ein ge­wis­ses tech­ni­sches Verständ­nis, um die Verträge und die da­hin­ter­ste­hen­den Pro­dukte ver­ste­hen zu können. Es gibt ei­nige Be­griffe wie z.B. Open Source Soft­ware-Kom­po­nen­ten oder Co­py­left-Ef­fekte, mit de­nen man sich ver­traut ma­chen muss. Das heißt, um die Man­dan­ten er­folg­reich be­ra­ten zu können, braucht man ein ge­wis­ses Verständ­nis von der Ma­te­rie und de­ren Pro­duk­ten.

Ha­ben Sie sich die­ses tech­ni­sche Know-how selbst an­ge­eig­net?
Ich habe viel im Ar­beits­all­tag ge­lernt und lerne im­mer wei­ter dazu. Kurz be­vor ich bei Eb­ner Stolz an­ge­fan­gen habe, habe ich mir ei­nige Ba­sics an­ge­eig­net. Nach einem Jahr bei Eb­ner Stolz kann ich sa­gen: man lernt zwar nie aus, aber es reicht, um zu sa­gen, ich ver­stehe nicht im­mer nur Bahn­hof (lacht).

Sie ha­ben eben schon Ihr Team an­ge­spro­chen. Wie ist Ihr Team auf­ge­stellt?
Das Team hier in Köln be­steht aus mei­nem Vor­ge­setz­ten und mir als Rechts­anwältin, wis­sen­schaft­li­chen Mit­ar­bei­ten­den und Re­fe­ren­da­ren. Wenn ich von Team spre­che, dann meine ich aber auch den großen Rechts­be­reich bei uns, weil wir auf­grund der the­men- und rechts­ge­bietsüberg­rei­fen­den Ar­beit während der Due Di­li­gence oft zu­sam­men­ar­bei­ten.
Bei Eb­ner Stolz gibt es na­tio­nal meh­rere IT-Recht­ler, mit de­nen wir uns the­ma­ti­sch und in­halt­lich eng im Rah­men des Cen­ter of Com­pe­tence ab­spre­chen. Wir tref­fen uns un­gefähr alle drei bis vier Wo­chen, um die neu­es­ten The­men zu be­spre­chen. Ge­mein­sam bie­ten wir auch im­mer wie­der Webi­nare für Man­dan­ten und alle an­de­ren In­ter­es­sier­ten an.

Wel­che Frei­hei­ten bringt die Ar­beit in Ih­rem eher klei­nen Team?
Ich kann viele Ent­schei­dun­gen selbst tref­fen, habe großen Ein­blick in die Man­dan­ten­ar­beit und bin in re­gem Aus­tausch mit mei­nem Vor­ge­setz­ten. Ich bin ge­rade im ers­ten Jahr und habe vor­her nicht in dem Um­fang in die­sem Be­reich ge­ar­bei­tet. Des­halb bin ich sehr froh, dass die Man­dan­ten­ver­ant­wor­tung ge­teilt wird.

nach oben