de en
Nexia Ebner Stolz

Wirtschaftsprüfung und Steuerberatung

„Die IFRS sind die Sprache, die die ganze Welt versteht“

Kon­rad Holz­ner (28) ist seit März 2020 als Con­sul­tant bei Eb­ner Stolz in Stutt­gart tätig. Schon im Mas­ter­stu­dium in­ter­es­sierte er sich für die Rech­nungs­le­gung nach IFRS. Von sei­ner Be­geis­te­rung für die IFRS und den Möglich­kei­ten bei Eb­ner Stolz be­rich­tet er im In­ter­view.

Konrad Holzner

Wo­her stammt Ihre Be­geis­te­rung für das Thema IFRS?
Meine Be­geis­te­rung hat sich schon im Stu­dium ent­wi­ckelt, da ich mich in einem Se­mi­nar in­ten­siv mit der Kon­zern­rech­nungs­le­gung nach IFRS be­fasst habe. Da mir das viel Spaß be­rei­tet hat, habe ich dann auch meine Mas­ter­ar­beit in die­sem Be­reich ver­fasst und die Be­son­der­hei­ten der Ka­pi­tal­kon­so­li­die­rung nach den Vor­schrif­ten der IFRS un­ter­sucht. In den IFRS liegt die Zu­kunft, da die Welt und so­mit auch die Rech­nungs­le­gung in­ter­na­tio­na­ler wird und des­halb möchte ich ge­nau in die­sem The­men­feld ar­bei­ten. In Deutsch­land ist das HGB der Stan­dard, aber die IFRS sind die Sprache, die die ganze Welt ver­steht.
 
Wie ver­lief da­nach Ihr Ein­stieg bei Eb­ner Stolz?
Ich wollte ge­zielt in der Wirt­schaftsprüfung ein­stei­gen. Meine heu­tige Stelle, be­ste­hend aus der Wirt­schaftsprüfung und IFRS-Be­ra­tungs­pro­jek­ten, war in die­ser Form nicht aus­ge­schrie­ben. Aus dem Ge­spräch mit einem der Part­ner im Rah­men der Ca­re­er­Days der Uni­ver­sität Ho­hen­heim hat sich letzt­lich auf­grund mei­ner Af­fi­nität für die IFRS mein der­zei­ti­ges Auf­ga­ben­ge­biet er­ge­ben. Das hat dann per­fekt ge­passt!
Mei­nen Start hatte ich im März 2020, in­mit­ten der „busy se­ason“. Da­her habe ich an­fangs Jah­res­ab­schlussprüfun­gen be­glei­tet. Nach der Prüfungs­sai­son be­gann für mich das Be­ra­tungs­ge­schäft. Mein ers­tes Pro­jekt war die Er­stel­lung ei­nes Kon­zer­nan­hangs nach IFRS, das passte zu mei­nem Vor­wis­sen und mei­nem In­ter­esse. Das zweite war dann das klas­si­sche IFRS Pro­jekt: die Um­stel­lung des Jah­res­ab­schlus­ses von HGB nach IFRS.
 
Wel­che Auf­ga­ben neh­men Sie bei die­sen Pro­jek­ten wahr?
Als Con­sul­tant be­gleite ich den ge­sam­ten Pro­zess vom Kick-Off-Work­shop bis zur Ab­schlusspräsen­ta­tion. Bei der Er­stel­lung des Jah­res­ab­schlus­ses nach IFRS er­hal­ten wir bei­spiels­weise den Jah­res­ab­schluss nach lo­ka­lem Recht und pas­sen die­sen an die IFRS-Stan­dards an. Ich ana­ly­sie­ren dar­auf­hin die ein­zel­nen Pos­ten in der Bi­lanz so­wie der Ge­winn- und Ver­lust­rech­nung. Dort, wo es un­ter­schied­li­che Bi­lan­zie­rungs­vor­schrif­ten zwi­schen den Stan­dards gibt, über­ar­beite ich den Aus­weis bzw. die Be­wer­tung. Die­ser Schritt benötigt al­ler­dings auch wei­terführende Erläute­run­gen, die ich für den Er­stel­lungs­be­richt oder den An­hang for­mu­liere. Teil­weise, ins­be­son­dere bei Rou­ti­ne­auf­ga­ben, über­nehme ich die Kom­mu­ni­ka­tion mit den Man­dan­ten.
 
In­wie­weit konnte Eb­ner Stolz Sie auch nach dem Ein­stieg über­zeu­gen?
Bei Eb­ner Stolz gefällt mir be­son­ders, dass ich nicht nur auf einen Be­reich fest­ge­legt bin. Ich ar­beite jetzt so­wohl in der Prüfung als auch in der Er­stel­lung nach HGB und IFRS - das Spek­trum ist breit und un­glaub­lich span­nend. Die­ser Sei­ten­wech­sel vom Prüfer zum Er­stel­ler und um­ge­kehrt macht es für mich sehr in­ter­es­sant und ab­wechs­lungs­reich.
 
Wie geht es jetzt für Sie wei­ter?
Der­zeit lerne ich als Con­sul­tant je­den Tag fach­lich Neues dazu. Mit mehr Er­fah­rung er­folgt dann ty­pi­scher­weise der Auf­stieg zum Se­nior Con­sul­tant und die Über­nahme wei­te­rer Ver­ant­wor­tung in den Pro­jek­ten. Ei­nes steht fest: Meine fach­li­che und persönli­che Wei­ter­ent­wick­lung ist auf­grund der tägli­chen Pra­xis mit stets neuen Fra­ge­stel­lun­gen und den Fort­bil­dungsmöglich­kei­ten von Eb­ner Stolz seit dem ers­ten Tag gewähr­leis­tet. Das Thema IFRS werde ich da­bei de­fi­ni­tiv bei­be­hal­ten.

nach oben