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Nexia Ebner Stolz

Rechtsberatung

„Es wird sich immer Zeit genommen – aber auch auf Eigenverantwortung Wert gelegt.“

Kon­rad Her­holz (29) ar­bei­tet als Ma­na­ger in der Rechts­be­ra­tung bei Eb­ner Stolz in Köln. Sein Spe­zi­al­ge­biet ist das In­sol­venz­recht. Wie er dazu kam und wie seine Ar­beit aus­sieht, erzählt er im In­ter­view.

Interview Konrad Herholz

Wie ha­ben Sie zu Ih­rem Fach­ge­biet In­sol­venz­recht und zu Eb­ner Stolz ge­fun­den?
Ich habe ein Prak­ti­kum in ei­ner auf In­sol­venz­recht spe­zia­li­sier­ten Kanz­lei ab­sol­viert und dort Ein­bli­cke in klei­nere Ver­fah­ren er­hal­ten: Von der Un­ter­neh­mens­veräußerung bis hin zur Mas­sen­ent­las­sung. Ich fand das Rechts­ge­biet und die Tätig­kei­ten fas­zi­nie­rend und hat es mich di­rekt ge­bannt.
Nach dem Stu­dium habe ich in ei­ner In­sol­venz­rechts­kanz­lei ge­ar­bei­tet und be­rufs­be­glei­tend einen Mas­ter ab­sol­viert.Eine Kol­le­gin hatte mir eine Stel­len­aus­schrei­bung von Eb­ner Stolz ge­schickt und ich hatte erst Be­den­ken, mich hier zu be­wer­ben, weil ich mir dachte: „Ach, so eine große Kanz­lei, da wirst du ver­schluckt.“ Aber die Be­den­ken ha­ben sich ziem­lich schnell in Luft auf­gelöst. Das Ge­spräch mit mei­nen Vor­ge­setz­ten hat mir ein sehr gu­tes Gefühl ge­ge­ben!

Wie war Ihr Ein­stieg bei uns?
Der Ein­stieg war span­nend. Hier habe ich vom ers­ten Tag an schon bei den ganz großen Ver­fah­ren mit­ge­ar­bei­tet. Das hat mich so­fort ge­packt. Außer­dem ar­beite ich in einem fa­miliären, net­ten und kol­le­gia­len Team, das einen im­mer un­terstützt. Es wird sich im­mer Zeit ge­nom­men – aber auch auf Ei­gen­ver­ant­wor­tung Wert ge­legt. Hands on. Ärmel hoch­krem­peln.

Wie sieht Ihre Ar­beit im In­sol­venz­recht ge­nau aus?
Im Grunde be­rate ich das Un­ter­neh­men im ope­ra­ti­ven Ge­schäfts­all­tag. Die Haupt­ar­beit sieht - ver­ein­facht dar­ge­stellt - so aus: Wir be­glei­ten Un­ter­neh­men vor, während und nach In­sol­venz­ver­fah­ren in der Ei­gen­ver­wal­tung. Die Ei­gen­ver­wal­tung be­deu­tet, dass die Ge­schäftsführung wei­ter­hin am „Steuer“ bleibt und wir als „Lot­sen“ bei der Steue­rung des Ver­fah­rens di­ri­gie­ren. Die in­sol­venz­recht­li­chen Be­son­der­hei­ten wer­fen die bis­he­ri­gen Ar­beits­abläufe des Man­dan­ten über den Hau­fen. Meine Haupt­auf­gabe liegt darin, neue in­sol­venz­ge­eig­nete Pro­zesse ein­zuführen und zu über­wa­chen. Nach der Stel­lung des In­sol­venz­an­tra­ges folgt i.d.R. ein drei­mo­na­ti­ges vorläufi­ges Ver­fah­ren. An­schließend folgt das Haupt­ver­fah­ren, wel­ches wie­derum meh­rere Mo­nate dau­ern kann. Und auch nach dem Ver­fah­ren fal­len im­mer noch The­men an, die mit der In­sol­venz zu tun ha­ben. Wir be­treuen die Man­dan­ten da­her über einen sehr lan­gen Zeit­raum.

Wie kann ich mir Ih­ren Ar­beits­all­tag vor­stel­len?
Einen ty­pi­schen Ta­ges­ab­lauf gibt es nicht. Nach­dem wir einen In­sol­venz­an­trag ge­stellt ha­ben, sind wir an­fangs fast täglich beim Man­dan­ten, da oft eine große Un­si­cher­heit herrscht. So be­ant­worte ich zahl­rei­che Fra­gen von den Man­dan­ten, den Mit­ar­bei­ten­den, Kun­den oder Lie­fe­ran­ten. Nach ei­ner Weile bin ich dann wie­der öfter im Büro oder im Home Of­fice.
Und das macht es auch aus: in mei­nem Job habe ich eine un­glaub­li­che Viel­falt, sehe und er­lebe sehr viel. Ich sitze nicht nur im Büro, son­dern bin vor Ort und kann dem Man­dan­ten un­ter die Arme grei­fen.

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