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Einsteigerwelt für Berufseinsteiger

Katja Schickle im Interview zu ihrem Engagement für Aus- und Weiterbildung - bei Ebner Stolz und Nexia

Seit Juni 2021 ist un­sere Part­ne­rin Katja Schickle Mit­glied im Ne­xia In­ter­na­tio­nal Peo­ple De­ve­lop­ment Com­mit­tee (IPDC). Das Ko­mi­tee setzt sich für die ne­xia­weite Aus- und Wei­ter­bil­dung ein und macht sich für den Wis­sens­aus­tausch in­ner­halb des Netz­werks stark. Im In­ter­view erzählt Katja Schickle mehr über die Ar­beit des IPDC und wel­che Be­deu­tung das Thema Aus- und Wei­ter­bil­dung für sie persönlich hat.

Katja Schickle

Im Ne­xia-Netz­werk sind un­heim­lich viele Länder und Ge­sell­schaf­ten ver­tre­ten - wie wird der Wis­sens­aus­tausch gewähr­leis­tet?
Zum einen tau­schen wir uns in­ner­halb des Ko­mi­tees aus: Wie wird das Thema Aus- und Wei­ter­bil­dung in den ver­schie­de­nen Ländern ge­hand­habt? Im Ko­mi­tee ha­ben wir Ver­tre­te­rin­nen und Ver­tre­ter aus den USA, UK, Eu­ropa, Afrika, Aus­tra­lien und Asien. Da­durch ha­ben wir sehr vielfältige Er­fah­rungs­be­richte.
Zum an­de­ren gibt es den Ne­xia Learning Hub, durch den alle Mit­glieds­un­ter­neh­men kos­ten­los Zu­gang zu ver­schie­de­nen Lern­vi­deos und E-Learnings er­hal­ten. Diese können in die un­ter­neh­mens­ei­gene Ler­num­ge­bung ein­ge­baut wer­den - so wird die Aus- und Wei­ter­bil­dung ne­xia­weit ein Stück ver­ein­heit­licht.

Ist es der Fo­kus des Ko­mi­tees, vor al­lem di­gi­tale Lern­in­halte be­reit zu stel­len?
Di­gi­ta­li­sie­rung gehört zum Thema Wei­ter­bil­dung mit dazu, sie ist aber nicht die Haupt­auf­gabe, die sich das Ko­mi­tee ge­stellt hat. Be­dingt durch die Pan­de­mie gibt es mo­men­tan hauptsäch­lich di­gi­tale In­halte, gerne wer­den aber und wur­den in der Ver­gan­gen­heit Präsenz­ver­an­stal­tun­gen an­ge­bo­ten. Für be­stimmte Hier­ar­chie­stu­fen gibt es mehrtägige Events zum Aus­tau­schen, net­wor­ken und wei­ter­bil­den.

Er­ge­ben sich für Eb­ner Stolz Vor­teile oder Syn­er­gien aus Ih­rer Tätig­keit bei Ne­xia?
Auf je­den Fall. Wir können uns ein­brin­gen und un­sere Ideen und Vor­stel­lun­gen mehr nach außen tra­gen. Außer­dem sind wir durch meine Ar­beit im Ko­mi­tee sehr früh über Neue­run­gen und Trends in Sa­chen Wei­ter­bil­dung in­for­miert. Zum Bei­spiel gehört das Thema Se­cond­ments im Ne­xia-Netz­werk zu den Auf­ga­ben des IPDC. Ich denke, dass viele un­se­rer Kol­le­gen­in­nen und Kol­le­gen In­ter­esse daran ha­ben, und auch wir ha­ben In­ter­esse an der Möglich­keit, in­ter­na­tio­nale Fachkräfte zu uns zu ho­len. So lässt sich der Wis­sens­aus­tausch noch in­ten­si­vie­ren und die in­ter­na­tio­na­len Kon­takte fes­ti­gen.

Durch die Ein­bli­cke im IPDC er­hal­ten Sie si­cher auch wich­tige Im­pulse für Ihre Tätig­keit als Schu­lungs­part­ne­rin bei Eb­ner Stolz.
Ja, neh­men wir das Bei­spiel Wo­men in Lea­dership: Durch das IPDC weiß ich, dass Ne­xia dazu eine se­pa­rate Schu­lung an­bie­ten wird. Oder auch die be­reits vor­han­de­nen IFRS-Schu­lun­gen im Learning Hub. Wir über­ar­bei­ten mo­men­tan auch un­se­ren Eb­ner Stolz-Schu­lungs­ka­ta­log. Da können wir die Ne­xia-Schu­lun­gen berück­sich­ti­gen und In­halte auswählen, die un­se­ren Schu­lungs­ka­ta­log ergänzen. Es passt also sehr gut, dass ich so­wohl Teil des Ko­mi­tees bin, als auch Teil un­se­res in­ter­nen Schu­lungs­teams.

Gu­tes Stich­wort: Wo­hin geht der Weg hin in Sa­chen Schu­lun­gen bei Eb­ner Stolz?
Wir ha­ben die Ent­schei­dung ge­trof­fen, das so­ge­nannte Blen­ded Learning ein­zuführen. Da­bei ver­bin­det man un­ter­schied­li­che Me­tho­den des Ler­nens mit­ein­an­der. Stu­dien zei­gen, dass beim klas­si­schen Fron­tal­un­ter­richt nur etwa zehn Pro­zent der In­halte hängen blei­ben. Ver­binde ich das mit vi­su­el­len Lern­in­hal­ten, die ich mir selbst an­schaue, und mit Ver­tie­fun­gen mit Pra­xis­be­zug, bleibt auf je­den Fall mehr hängen.
Auch das zeit- und orts­un­abhängige Ler­nen ist ein As­pekt, wes­we­gen wir Blen­ded Learning einführen. Die Theo­rie­ver­mitt­lung soll fle­xi­bel statt­fin­den und Präsenz­ter­mine für die Ver­tie­fung und Pra­xis ge­nutzt wer­den. Das ist ein um­fang­rei­ches Kon­zept und wird da­her Stück für Stück um­ge­setzt.

Das ist sehr viel En­ga­ge­ment für die Wei­ter­bil­dung - wel­chen Stel­len­wert hat sie für Sie?
Ich habe schon im­mer gerne an­dere aus­ge­bil­det und z.B. im Stu­dium Tu­to­rien ge­lei­tet. Man ist viel mit an­de­ren in Kon­takt - das macht mir viel Spaß. Zu­dem bin ich über­zeugt, dass un­sere Mit­ar­bei­ten­den un­ser Ka­pi­tal sind und gut aus­ge­bil­dete Mit­ar­bei­tende gute Ar­beit leis­ten können. Darum ist es mir sehr wich­tig, das Thema Aus- und Wei­ter­bil­dung vor­an­zu­trei­ben.

Wel­che Art von Wei­ter­bil­dung können Sie je­der Per­son ans Herz le­gen?
Mei­ner Mei­nung nach sollte man Persönlich­keits­trai­nings nicht un­ter­schätzen - zum Bei­spiel kann ein Re­si­li­enz-Trai­ning si­cher je­der Per­son gut­tun. Auch Zeit­ma­nage­ment- und Führungs­trai­nings kann man im­mer mal wie­der be­su­chen. Ne­xia wird zum Bei­spiel ein Trai­ning ei­gens für Ge­sell­schaf­ter an­bie­ten - in un­se­rer schnell­le­bi­gen Welt ist man nie aus­ge­schult, egal, auf wel­cher Stufe man steht.

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