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Nexia Ebner Stolz

Management Consultants

„Nah dran an unseren Kunden“

Friederike Klanke (26 Jahre) fand über ein Praktikum den Einstieg bei Ebner Stolz Management Consultants. Überall im deutschen Mittelstand ist die Unternehmensberaterin in Restrukturierungs- und Strategieprojekten unterwegs.

Interview Friederike Klanke

Wie sind Sie auf Ebner Stolz auf­­­mer­k­­sam gewor­­den?
Ich habe vor mei­­nem Mas­­ter­s­tu­­dium in Fran­k­­furt nach einem Prak­­ti­kums­­platz in einer Unter­­neh­­men­s­be­ra­­tung gesucht. Es sollte eine „klei­­ne­­re“ Ber­a­­tung sein, davon habe ich mir ein etwas fami­­liä­­re­­res Klima erhofft. Das hat sich wäh­­rend mei­­nes Prak­­ti­kums bei Ebner Stolz bestä­­tigt. Des­halb bin ich dann als Wer­k­s­tu­­den­­tin die zwei Jahre wäh­­rend mei­­nes Mas­ters an Bord geb­­lie­­ben. Gene­ral Mana­­ge­­ment Con­­su­l­­ting mit Fokus Mit­­­tel­­stand erlaubt eine beson­­ders nahe Zusam­­men­ar­beit mit dem Kun­­den. Ich wollte daher nach dem Stu­­dium unbe­­dingt fest bei Ebner Stolz anfan­­gen, was ja geklappt hat.

Was genau machen Sie bei Ebner Stolz?

Ich arbeite als Gene­ral Mana­­ge­­ment Con­­su­l­tant auf ver­­­schie­­den­s­­ten Pro­­je­k­­ten, von Restruk­tu­rie­rungs- bis zu Stra­­te­­gie­­pro­je­k­­ten in sehr ver­­­schie­­de­­nen Bran­chen: von Agrar und Ernäh­rung bis Pharma- oder Spe­­zial­che­­mie. Das macht die­­sen Job so span­­nend, dass ich oft­­mals in Indu­s­­trien und The­­men ein­tau­che, von denen ich vor­­her noch gar nicht so viel gehört habe. Für die Restruk­­tu­rie­rung­s­­pro­jekte sind wir oft­­mals im Zuge eines Sanie­rungs­­­gu­t­ach­­tens tätig. Das sch­­rei­­ben wir für die Ban­ken, damit diese ein­schät­zen kön­nen, ob das Unter­­neh­­men wei­­ter bes­te­hen kann. Wir prü­­fen das sch­­nell, aber sehr inten­­siv aus finan­z­­wir­t­­schaf­t­­li­cher und leis­­tungs­­­wir­t­­schaf­t­­li­cher Sicht.

Wel­che Auf­ga­ben erge­ben sich ansons­ten in den Restruk­tu­rie­rung­s­pro­jek­ten?
Wir iden­ti­fi­zie­ren gege­be­­nen­­falls Maß­­nah­­men, mit denen das Unter­­neh­­men seine Situa­­tion ver­­­be­s­­sern kann. Oft­­mals erge­­ben sich aus den Sanie­rungs­­­gu­t­ach­­ten dadurch wei­­tere Pro­­jekte: Wir beg­­lei­­ten bei­­spiels­weise die Imp­­le­­men­­tie­rung der Maß­­nah­­men, die wir in dem Gut­­ach­­ten defi­­niert haben. Das führt dazu, dass wir vie­­len Man­dan­ten über eine län­­gere Zeit als Spar­ring­s­par­t­­ner zu Seite ste­hen und es denen lang­­fris­­tig finan­z­­wir­t­­schaf­t­­lich wie leis­­tungs­­­wir­t­­schaf­t­­lich wie­­der bes­­ser geht…

Wie sieht der Tages­­ablauf bei einem Pro­­jekt aus? Mit wie vie­­len Kol­­le­­gen sind Sie da vor Ort?

Die Teams beim Man­dan­ten wer­­den stan­d­or­t­­über­g­­rei­­fend zusam­men­ge­s­tellt, wir rei­­sen also von völ­­lig unter­­schie­d­­li­chen Stan­d­or­­ten an. Das Team besteht in der Regel aus drei bis fünf Mit­­ar­bei­­tern ver­­­schie­­de­­ner Hier­ar­chie­e­be­­nen. Nor­ma­ler­weise haben wir beim Man­dan­ten unser eige­­nes Pro­­jek­t­­büro. Wir arbei­­ten dann in enger Abstim­­mung mit dem Man­dan­ten zusam­­men vor Ort, haben regel­­mä­­ßig Ter­­mine oder Wor­k­­shops, die wir durch­­­füh­­ren und dann nach­­be­­rei­­ten. Wir bekom­­men enorm viele Daten von unse­­ren Man­dan­ten gelie­­fert, die wir auf­­be­­rei­­ten, ana­­ly­­sie­­ren und gemein­­sam im Team dis­ku­­tie­­ren. Abends gehen wir zusam­­men nach der Pro­­jek­t­ar­beit Essen und sit­­zen gele­­gen­t­­lich ansch­­lie­­ßend noch im Hotel zusam­­men.

Und Ihre Arbeits­­zei­­ten und Rei­­se­tä­­ti­g­kei­­ten? Rei­­se­be­­reit­­schaft und Unter­­neh­­men­s­be­ra­­tung gehö­­ren ja irgen­d­wie zusam­­men…

Klar sind wir als Ber­a­­ter viel unter­­wegs. Wir wol­­len eben nah dran an unse­­ren Man­dan­ten sein. Das bedeu­­tet, dass wir jede Woche anrei­­sen und vor Ort sind. Da sich das Ganze aber über­wie­­gend in Deu­t­­sch­­land abspielt, hält sich der Rei­­se­auf­wand in Gren­­zen. Auch die Arbeits­­zei­­ten bei Ebner Stolz Mana­­ge­­ment Con­­su­l­tants sind im Ver­g­leich zu ande­ren Unter­neh­men der Bran­che human. Ich weiß das, weil viele Freunde von mir bei ande­­ren Unter­­neh­­men­s­be­ra­­tun­­gen arbei­­ten und häu­­fig über „spor­t­­li­che“ Arbeits­­zei­­ten berich­­ten. Ich habe am Woche­n­ende eigen­t­­lich immer Zeit für Freunde, Sport und Fami­­lie. Das wird bei uns als sehr wich­­tig ange­­se­hen. Und unter der Woche arbei­­ten wir nicht dau­ernd bis spät in die Nacht.

Noch eine absch­­lie­­ßende Frage: Haben Sie lang­­fris­­tige beruf­­li­che Ziele vor Augen?

Ich habe mir ja jetzt schon zwei­ein­halb Jahre die Unter­­neh­­men­s­be­ra­­tung bei Ebner Stolz ange­­schaut. Häu­­fig ist das ein Zeit­­punkt, an dem Ein­s­­tei­­ger aus dem Con­­su­l­­ting wie­­der aus­­s­­tei­­gen, weil ihnen der Work Load zu stres­­sig war, sie sich „ver­­brannt“ füh­­len. Bei mir ist das über­haupt nicht der Fall. Ich würde daher kei­nes­falls in eine andere Unter­neh­mens­be­ra­tung wech­seln wol­len. Einen Wech­sel in die Indu­s­trie zu einem spä­te­ren Zeit­punkt oder viel­leicht ja sogar zu einem unse­rer Kun­den sch­ließe ich nicht aus.

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