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Nexia Ebner Stolz

Einsteigerwelt für Berufseinsteiger

Say Hi To Our Colleague David Stafford - Wie es ist, als US-Bürger bei Ebner Stolz in Stuttgart zu arbeiten

Seit 2021 ar­bei­tet Da­vid Staf­ford bei Eb­ner Stolz. Gebürtig kommt er aus Sa­van­nah, Geor­gia. Wir ha­ben ihn ge­fragt, wie er als US-Ame­ri­ka­ner das Le­ben und Ar­bei­ten in Deutsch­land wahr­nimmt.

David Stafford Interview

Sie sind seit 2021 bei Eb­ner Stolz - ur­sprüng­lich kom­men Sie aus Ame­rika. Schlägt sich das in Ih­rem Auf­ga­ben­be­reich nie­der?
Ich habe in Ame­rika über zehn Jahre Er­fah­run­gen im Steu­er­be­reich ge­sam­melt und bin seit 2010 auch Wirt­schaftsprüfer. Mein Schwer­punkt ist mo­men­tan die Re­cher­che für un­sere Man­dan­ten zu ame­ri­ka­ni­schen Steuer- und GAAP-The­men (Ge­ne­rally Ac­cep­ted Ac­coun­ting Prin­ci­ples). Als Mut­ter­sprach­ler un­terstütze ich die Kol­le­gin­nen und Kol­le­gen auch gerne mit Re­views von eng­lisch­spra­chi­gen Präsen­ta­tio­nen und Kor­re­spon­den­zen.

Gibt es Be­rei­che, die Sie gerne ver­tie­fen würden?
Ich ar­beite gerne mit Zah­len und möchte mich mehr mit dem deut­schen Steu­er­recht be­schäfti­gen. Dafür nehme ich auch ge­rade Kurse – zum einen für die Sprache, zum an­de­ren spe­zi­fi­sch für die deut­sche Steu­er­be­ra­tung.

Was gefällt Ih­nen be­son­ders an Ih­rer Ar­beit?
Dass ich so­wohl in der Steu­er­be­ra­tung als auch in der Wirt­schaftsprüfung tätig sein kann – so ist es möglich, Un­ter­neh­men in vie­len As­pek­ten zu hel­fen. Bei großen Fir­men sind diese Be­rei­che oft von­ein­an­der ge­trennt – bei Eb­ner Stolz ar­bei­ten wir in­ter­dis­zi­plinär.

Was ist der größte Un­ter­schied in Ih­rem Ar­beits­le­ben in Deutsch­land ver­gli­chen mit den USA?
Die öff­ent­li­chen Ver­kehrs­mit­tel! In Ame­rika ver­mei­den es alle, die öff­ent­li­chen Ver­kehrs­mit­tel zu nut­zen. Ich habe in At­lanta ge­wohnt, dort gab es in der gan­zen Stadt zwei Bahn­li­nien. Be­nutzt wer­den diese nur, wenn es ab­so­lut not­wen­dig ist, zum Bei­spiel um zum Flug­ha­fen zu kom­men. Hier in Deutsch­land ist das Mind­set ganz an­ders.

Wie sieht es mit der Frei­zeit aus – un­ter­neh­men Sie hier an­dere Dinge als in Ame­rika?
Zum einen hatte ich noch kein Kind, als ich in Ame­rika ge­lebt habe, darum ha­ben sich meine Frei­zeit­ak­ti­vitäten so­wieso verändert. In Deutsch­land bin ich aber viel mehr draußen un­ter­wegs: Vor der ei­ge­nen Haustür fin­det man im­mer schöne Stre­cken zum Wan­dern oder Spa­zie­ren ge­hen. In Ame­rika mus­ste ich eine Stunde mit dem Auto fah­ren, bis ich an ei­ner schönen Lo­ca­tion zum Wan­dern war – und mus­ste dann auch noch Park­gebühren be­zah­len. Das ist aber auch von Staat zu Staat un­ter­schied­lich.

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