de en
Nexia Ebner Stolz

Services

„Die IT in der Branche entwickelt sich besonders schnell weiter“

Daniel Gleichauf (42 Jahre) stieg vor 17 Jahren als Anwender und Systembetreuer bei Ebner Stolz ein. Mittlerweile ist er als Bereichsleiter IT für über vierzig Mitarbeiter verantwortlich.

Interview Daniel Gleichauf

Wie kön­­nen wir uns die IT-Struk­­tur bei Ebner Stolz vor­­s­­tel­­len?
Wir sind mit­t­­ler­weile über 40 Mit­­ar­bei­­ter, die sich auf die Stan­d­orte Stut­t­­gart, Ham­burg, Köln und Ber­lin ver­­­tei­­len. Wir haben fünf Unter­ab­­tei­­lun­­gen: Anwen­­dun­­gen, Ser­ver-RZ, Secu­rity und DATEV mit dem Hel­p­­desk dar­­un­­ter. Hinzu kommt der Cli­ent-Bereich mit der Beschaf­­fung. Als Team­lei­ter war ich zuletzt ver­­an­t­wor­t­­lich für das Team Anwen­­dun­­gen. Hier bet­­reuen wir bes­te­hende Anwen­­dun­­gen, füh­­ren neue Sof­t­­ware ein und imp­le­men­tie­ren Schnit­t­s­­tel­­len zwi­­schen den ein­ge­setz­ten Sys­­­te­­men. Durch eigene Pro­­­gram­­mier­tä­­ti­g­kei­­ten wer­­den wir den Bereich wei­­ter aus­­­bauen. Wir bet­­reuen unsere inter­­nen Kun­­den, füh­­ren Upda­­tes von Sof­t­­ware durch und ent­­wi­­ckeln sie wei­­ter. Wir füh­­ren neue Sys­­­teme ein und über­­ge­­ben sie dann an den Sup­­port.

Inwie­­fern unter­­stützt die IT die Steu­er­be­ra­­tung und Wir­t­­schafts­­prü­­fung. Sind Sie auch the­­ma­­tisch mit drin?
Wir müs­­sen genau ver­­s­te­hen, wie unsere inter­­nen Kun­­den arbei­­ten und was sie für IT-Lösun­­gen brau­chen. Das bedeu­­tet, wir tau­­schen uns inten­­siv mit ihnen aus und gehen auch direkt zu unse­­ren Anwen­­dern, um ihnen über die Schu­l­­ter zu schauen. Wir spre­chen hier­bei immer über ein­­zelne Use Cases oder auch Anwen­­dungs­­­fälle, wel­che wir opti­­mal abbil­­den und unter­­stüt­­zen möch­­ten. Dabei muss Ebner Stolz eine beson­­ders große Effi­zi­enz beim Stan­dar­­di­­sie­­ren und Auto­­ma­­ti­­sie­­ren von Pro­­zes­­sen erzie­­len. Inhal­t­­lich müs­­sen wir keine Para­­gra­­phen oder rech­t­­li­che The­­men bis ins kleinste Detail ken­­nen oder beher­r­­schen, wir müs­­sen aber ver­­s­te­hen wozu unsere Kol­­le­­gin­­nen und Kol­­le­­gen die Sys­­­teme benö­t­i­­gen und wann ein Mehr­wert ent­­­steht.

Digi­ta­­li­­sie­rung ist auch bei Ebner Stolz ein wich­­ti­­ges Thema, oder?
Unbe­­dingt, und der Haup­t­t­­rei­ber ist die IT. Wir haben als Wir­t­­schafts­­prü­­fungs- und Steu­er­be­ra­­tungs­­­ge­­sel­l­­schaft beson­­dere Her­aus­­for­­de­run­­gen. Wir gehen täg­­­lich mit sen­­si­b­­len Daten um und kön­­nen daher nicht ein­­fach so mit allen Pro­­zes­­sen in die Cloud. Den­­noch müs­­sen wir mit der Ver­­än­­de­rungs­­­ge­­schwin­­di­g­keit mit­­hal­­ten, wet­t­be­werb­s­­fähig blei­­ben und die Digi­ta­­li­­sie­rung sin­n­voll vor­­an­t­­rei­­ben. Wir bewe­­gen viel und haben dabei einen gro­­ßen Spiel­raum – anders als in Kon­zer­­nen, wo eta­b­­lierte Struk­­tu­­ren einen eher aus­­b­­rem­­sen.

Was gefällt Ihnen beson­­ders an Ihrem Job bei Ebner Stolz?
Ein­zi­g­ar­­tig sind die Frei­hei­­ten, die ich habe. Ich fahre täg­­­lich von Fil­­der­­stadt nach Stut­t­­gart, das heißt ich fahre um halb sie­­ben los. Ich kann abends so fah­­ren, dass ich unse­­ren klei­­nen Sohn noch zum Aben­d­es­­sen sehe und ins Bett brin­­gen kann. Ansch­­lie­­ßend arbeite ich dann bei Bedarf noch eine Stunde am Note­­book. Das heißt, ich sehe meine Fami­­lie jeden Tag, was mir sehr wich­­tig ist.

Sie haben vor 17 Jah­­ren als Anwen­­dungs- und Sys­­­tem­be­t­­reuer bei Ebner Stolz ange­­fan­­gen. Wie lief Ihre Ent­­wick­­lung?

Als Anwen­­dungs­­be­t­­reuer habe ich mich in das Thema DATEV ein­­ge­ar­bei­­tet, blieb aber grun­d­­sät­z­­lich breit auf­­­ge­s­­tellt. Ich bin dann immer wei­­ter auch in andere The­­men rein­­ge­­kom­­men. Dann ist Ebner Stolz mit den Jah­­ren gewach­­sen – und mit dem Unter­­neh­­men die IT, sodass wir andere Struk­­tu­­ren schaf­­fen mus­s­­ten – mit meh­­re­­ren Fach­be­­rei­chen. Ich bekam dann die Ver­­an­t­wor­­tung für den Bereich Anwen­­dun­­gen. Und heute bin ich Lei­­­ter der gesam­­ten IT. Also ein guter Ort, um sich wei­­­ter­zu­­­en­t­wi­­­ckeln, man wächst mit Ebner Stolz.

Wür­­den Sie uns kurz einige Bei­­spiele für aktu­elle Pro­­jekte nen­­nen?
Der Wan­­del und die Upda­­tes, die wir ein­­spie­­len, kom­­men jetzt immer sch­­nel­­ler. Wir hat­ten im ver­gan­ge­nen Jahr ein gro­­ßes Office Update. Dann füh­r­ten wir eine Kom­­mu­­ni­­ka­­ti­on­s­­plat­t­­form ein und haben einen digi­ta­­len Arbeits­­­platz für unsere Kol­­le­­gin­­nen und Kol­­le­­gen gebaut. Wir wer­­den auch ein ein­zi­g­ar­­ti­­ges Por­­tal auf­­­bauen, um Mehr­wert für unse­re Man­dan­­ten zu schaf­­fen. Neben­her moder­­ni­­sie­­ren wir noch unsere Arbeits­­­plätze mit den neus­­ten Sof­t­wa­­re­­pro­­duk­­ten und imp­­le­­men­­tie­­ren Schnit­t­s­­tel­­len, um den Auto­­ma­­ti­­sie­rungs­­­grad zu erhöhen.

nach oben