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Nexia Ebner Stolz

Rechtsberatung

„Ebner Stolz zur Marke in der Rechtsberatung machen“

Der Rechts­an­walt Dr. Chris­toph Wink­ler (48 Jahre) ar­bei­tet seit 2018 als Part­ner in der Rechts­be­ra­tung für Eb­ner Stolz in Stutt­gart. Zu­sam­men mit einem Team von acht Kol­le­gen ist der Spe­zia­list für M&A und Ge­sell­schafts­recht von ei­ner an­de­ren Kanz­lei zu Eb­ner Stolz ge­wech­selt. Sein Ziel für die nächs­ten Jahre: die Rechts­be­ra­tung bei Eb­ner Stolz zur bun­des­wei­ten Marke ma­chen. Jun­gen wie er­fah­re­nen Ju­ris­ten bie­tet das Un­ter­neh­men gute Chan­cen, sich zu ent­wi­ckeln und mit­zu­wach­sen.

Interview Dr. Christoph Winkler

Was ha­ben Sie vor Ih­rer Zeit bei Eb­ner Stolz ge­macht?
Ich bin seit rund 20 Jah­ren Rechts­an­walt. Ich habe bei der Groß­kanz­lei Hen­ge­ler Muel­ler in Frank­furt ange­fan­gen, bin dann 2002 zu Lu­ther Me­nold ge­wech­selt und habe da schon an den The­men Ge­sell­schafts­recht, M&A und Kapi­tal­markt­recht gear­bei­tet. Als 2004 dann Me­nold Bez­ler gegrün­det wurde, ging ich nach Stutt­gart und baute die Kanz­lei mit auf. Zu­letzt war ich dort als Mana­ging Part­ner tätig.

Wel­ches Ziel ha­ben Sie für Eb­ner Stolz ins Auge ge­fasst?
Wir möch­ten Eb­ner Stolz bun­des­weit zur An­walts­marke ma­chen, auch, in­dem wir ne­ben Ham­burg und Köln den drit­ten gro­ßen Stand­ort für die Rechts­be­ra­tung hier in Stutt­gart auf­bauen. Wir wol­len uns na­tio­nal auf­s­tel­len und spre­chen zum Bei­spiel ak­tu­ell dar­über, wel­che Rechts­ge­biete wir wo an­bie­ten: Wo ist eine Spe­zia­li­sie­rung der ein­zel­nen Stand­orte sinn­voll? Fer­ner wol­len wir uns als Rechts­be­reich stär­ker in­ter­na­tio­na­li­sie­ren und uns mit Kanz­leien auf der gan­zen Welt bes­ser ver­net­zen. Zum Mar­ken­auf­bau gehört auch, dass wir für alle ju­ris­ti­schen The­men gute Leute zu uns ho­len.

Gibt es kon­k­rete Ansätze zu ei­ner stär­ke­ren In­ter­na­tio­na­li­sie­rung in der Rechts­be­ra­tung?
Ja, die gibt es. Das läuft vor al­lem über An­walts­per­sön­lich­kei­ten, die Er­fah­run­gen im Aus­land sam­meln und uns dort ver­net­zen. Eine Kol­le­gin war jetzt in Fran­k­reich (Straßburg), eine wei­tere in den USA (Cin­cin­nati). Diese Mög­lich­keit möch­ten wir künf­tig sys­te­ma­tisch da­durch nut­zen, dass wir un­sere Anwäl­tin­nen und Anwälte zu aus­län­di­schen Part­ner Con­sul­tants schi­cken. Dort ma­chen sie sich mit Spra­che und Rechts­kul­tur ver­traut und tra­gen die Marke Eb­ner Stolz über die Lan­des­g­ren­zen hin­aus.

Wel­che Argu­mente spre­chen für die Rechts­be­ra­tung bei Eb­ner Stolz als Ar­beit­ge­ber für Anwälte?
Wir be­fin­den uns ers­tens in ei­ner Phase des Wachs­tums, was Pro­fes­sio­nals wie Be­rufs­ein­s­tei­gern viel Raum zum Mit­ge­stal­ten und Mit­wach­sen bie­tet. Was ich so höre, ist die Auf­s­tiegspi­pe­line bei vie­len gro­ßen An­walts­kanz­leien mitt­ler­weile ver­stopft…. Das ist bei uns an­ders.
Zwei­tens ar­bei­ten Rechts­an­wälte hier in ei­ner be­son­de­ren Kul­tur mit den Kol­le­gin­nen und Kol­le­gen aus den ande­ren Dis­zi­p­li­nen (Wirt­schaftsprüfung, Steuer- und Un­ter­neh­mens­be­ra­tung) zu­sam­men.
Wir sind drit­tens näher dran am Mit­tel­stand, dem Her­zen der deut­schen Wirt­schaft, der für uns Mit­tel­punkt unse­res Han­delns ist. Wir ver­ste­hen uns als Recht­an­wälte bei Eb­ner Stolz als Mit­tel­stands­be­ra­ter, eben nicht als Sach­be­ar­bei­ter.

Ju­ris­ten kön­nen ja nicht nur zu den gro­ßen An­walts­kanz­leien, son­dern auch in die Indu­s­trie ge­hen. Da gibt es häu­fig at­trak­tive Pa­kete mit fle­xi­b­len Ar­beits­zei­ten…
Klar, das ist so. Als Bera­tungs­un­ter­neh­men sind wir ge­for­dert, ähn­li­che Ange­bote zu ma­chen und fle­xi­ble Ar­beits­zeit­mo­delle anzu­bie­ten. Wir ha­ben hier in Stutt­gart ja schon Stel­len in der Rechts­be­ra­tung in Teil­zeit aus­ge­schrie­ben und be­setzt, das hat sehr gut funk­tio­niert. Der Markt ist knapp, da müs­sen wir uns an­pas­sen und den Pool an vor­han­de­nen Ta­len­ten ge­zielt aus­sc­höp­fen.
Wir bie­ten dar­über hin­aus aber auch deut­li­che, natürli­che Vor­teile ge­gen­über Ar­beit­ge­bern aus der Indu­s­trie.

Wel­che Vor­teile wären das?
Nun, wenn Sie als Ein­s­tei­ger in die Rechts­ab­tei­lung ei­nes Indu­s­trie­un­ter­neh­mens ge­hen, ha­ben Sie einen ein­zi­gen Man­dan­ten, auch die The­men wie­der­ho­len sich. Bei uns gibt es deut­lich mehr Ab­wechs­lung und grö­ßere Lern­mög­lich­kei­ten. Wir ha­ben mit wech­seln­den The­men zu tun, mit wech­seln­den Un­ter­neh­men und Bran­chen. Das ist aber zuge­ge­be­ner­ma­ßen Ty­pen­frage: Wer die Rou­tine mag und sich wie­der­ho­lende Auf­ga­ben und die Ge­wiss­heit ha­ben möchte, dass er sich auf Jahre mit im­mer ähn­li­chen Lie­fer­ver­trä­gen be­schäf­ti­gen wird, ist viel­leicht in der Indu­s­trie bes­ser auf­ge­ho­ben. Wer die Ab­wechs­lung mit täg­lich neuen Her­aus­for­de­run­gen liebt, wer es mag, sich im­mer wie­der auf neue Un­ter­neh­mens­kul­tu­ren und neue Men­schen ein­zu­s­tel­len, kommt bes­ser zu uns.

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