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Anwendung der Heubeck-Richttafeln 2018 G

Bei der Bewertung von Pensionsrückstellungen in der Steuerbilanz können die neuen Heubeck-Richttafeln zugrunde gelegt werden. Das Bundesfinanzministerium räumt für einen Übergangszeitraum ein Wahlrecht ein.

Mit Sch­rei­ben vom 19.10.2018 erklärt das BMF die neuen Heu­beck-Richt­ta­feln 2018 G als mit den aner­kann­ten ver­si­che­rungs­ma­the­ma­ti­schen Grund­sät­zen im Sinne von § 6a Abs. 3 Satz 3 EStG übe­r­ein­stim­mend und erkennt diese für steu­er­li­che Zwe­cke an.

 Für Zwe­cke der steu­er­li­chen Gewin­ner­mitt­lung kön­nen die Heu­beck-Richt­ta­feln 2018 G erst­mals bei der Bewer­tung von Pen­si­ons­rück­stel­lun­gen am Ende eines Wirt­schafts­jah­res zugrunde gelegt wer­den, das nach dem 20.7.2018 (Tag der ers­ten Ver­öf­f­ent­li­chung der neuen Richt­ta­feln) endet. Die vor­mals gel­ten­den Richt­ta­feln 2005 G kön­nen letzt­mals für das vor dem 30.6.2019 endende Wirt­schafts­jahr ver­wen­det wer­den.

Der auf der erst­ma­li­gen Anwen­dung der neuen Heu­beck-Richt­ta­feln 2018 G beru­hende Unter­schieds­be­trag kann nur auf min­des­tens drei Wirt­schafts­jahre gleich­mä­ßig ver­teilt der jewei­li­gen Pen­si­ons­rück­stel­lung zuge­führt wer­den - und zwar sowohl bei posi­ti­ven als auch bei nega­ti­ven Unter­schieds­be­trä­gen. Das BMF geht im Ein­zel­nen dar­auf ein, wie die Zufüh­run­gen in den jewei­li­gen Über­gangs­jah­ren zu erfol­gen haben.

Hin­weis:

Am 4.10.2018 wur­den noch­mals Ände­run­gen an den ursprüng­lich ver­öf­f­ent­lich­ten Heu­beck-Richt­ta­feln 2018 G vor­ge­nom­men (siehe dazu Link auf Con­tai­ner 258513). 



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