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Freihandelsabkommen zwischen der EU und Japan beschlossen

Seit 2013 wurde verhandelt, jetzt ist es soweit; das größte, jemals von der EU abgeschlossene bilaterale Abkommen ist unter Dach und Fach.

Am 8.12.17 ist das Frei­han­dels­ab­kom­men zwi­schen der EU und Japan offi­zi­ell durch den EU-Kom­mis­si­ons­prä­si­den­ten Jun­cker und den japa­ni­schen Pre­mier­mi­nis­ter Abe besch­los­sen wor­den. Das Abkom­men war schon seit 2013 in der Dis­kus­sion und wurde selbst bei welt­po­li­tisch hoch­re­le­van­ten Ereig­nis­sen wie dem G7-Gip­fel  in Ham­burg the­ma­ti­siert.

Waren und Dienst­leis­tun­gen im Gesamt­wert von mehr als 86 Mil­li­ar­den Euro im euro­päi­schen Export machen das Abkom­men zu einem der bedeu­tends­ten Abkom­men der wirt­schafts­po­li­ti­schen His­to­rie der Euro­päi­schen Union. Dadurch wer­den enorme neue Markt­chan­cen eröff­net.  Zölle bis zu 1 Mrd. Euro wer­den redu­ziert und der japa­ni­sche Markt  mit 127 Mio. Ver­brau­chern ersch­los­sen. Das Frei­han­dels­ab­kom­men setzt sich die Über­win­dung der Hür­den euro­päi­scher und japa­ni­scher Export­un­ter­neh­men im inter­na­tio­na­len Han­del ebenso wie den Kli­ma­schutz zum Ziel, wobei letz­te­res zum ers­ten Mal über­haupt Ein­zug in ein Frei­han­dels­ab­kom­men fin­det.

Das Abkom­men soll 2018 end­gül­tig unter­schrie­ben wer­den und somit 2019 offi­zi­ell in Kraft tre­ten.



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