deen
Nexia Ebner Stolz

Fit für den Jahreswechsel 2018/2019

Handels-, Steuer- und Wirtschaftsrecht im Wandel
Fit für den Jahreswechsel 2018/2019© Thinkstock

Die Regie­rungs­bil­dung hat sich nach der Bun­des­tags­wahl im Sep­tem­ber 2017 als schwie­rig und lang­wie­rig erwie­sen. Die Folge: ein Reform­stau im Steu­er­recht. Höchste Zeit für den Gesetz­ge­ber, end­lich aus dem Stand-by-Modus zu erwa­chen!  Denn er hat bis zum Jah­re­s­ende noch seine Haus­auf­ga­ben, etwa in Bezug auf den antei­li­gen Ver­lust­un­ter­gang nach § 8c KStG, zu machen – eine Rege­lung, die das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt für ver­fas­sungs­wid­rig befun­den hat. Auch sind noch klä­rende Rege­lun­gen zur Anwend­bar­keit der sog. Sanie­rungs­klau­sel sowie zur Steu­er­be­f­rei­ung von Sanie­rungs­ge­win­nen erfor­der­lich.

Dar­über hin­aus muss der Gesetz­ge­ber mit den inter­na­tio­na­len Ent­wick­lun­gen Schritt hal­ten. So sind zahl­rei­che Impulse aus Europa in natio­na­les Recht zu trans­fe­rie­ren. Ins­be­son­dere sind Ände­run­gen bei der Hin­zu­rech­nungs­be­steue­rung erfor­der­lich sowie wei­tere BEPS-Maß­nah­men umzu­set­zen. Beson­ders viel Bewe­gung ist im Bereich der Umsatz­steuer zu ver­zeich­nen. Auch hier gilt es, auf neue EU-Vor­ga­ben zu rea­gie­ren, nament­lich die Gut­schein- und die E-Com­merce-Richt­li­nie.

Auch sind Ände­run­gen bei der Grund­steuer erfor­der­lich. Denn das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt beklagt auch hier die Ver­ein­bar­keit der Ein­heits-bewer­tung von Grund­ver­mö­gen mit dem Grund­ge­setz. Zur Dis­kus­sion steht zudem die Aus­wei­tung der Grun­d­er­werb­steu­erpf­licht bei Share Deals. Arbeit­ge­ber set­zen ange­sichts der anhal­ten­den Dis­kus­sion um die Fein­staub­be­las­tung in Groß­s­täd­ten auf ver­än­derte Mobi­li­täts­kon­zepte. Dies soll durch Begüns­ti­gun­gen bei der Dienst­wa­gen­be­steue­rung beim Ein­satz von E-Fahr­zeu­gen flan­kiert wer­den.

In beson­de­rem Maße sind die Unter­neh­men mit dem digi­ta­len Wan­del der Wirt­schaft kon­fron­tiert. In Bezug auf die seit Ende Mai 2018 gel­tende Daten­schutz­grund­ver­ord­nung gilt es, Resü­mee zu zie­hen und über die ers­ten Erfah­rungs­werte zu ref­lek­tie­ren. Dar­über hin­aus müs­sen sich Unter­neh­men auf Modi­fi­zie­run­gen beim Tran­s­pa­renz­re­gis­ter ein­s­tel­len. Arbeit­ge­ber soll­ten sich zudem mit den Rege­lun­gen zur Ein­füh­rung der Brü­cken­teil­zeit ver­traut machen.

Zum Jah­res­wech­sel lohnt zudem ein retro­spek­ti­ver Blick auf die Ent­wick­lun­gen im Steuer- und Wirt­schafts­recht der letz­ten Monate. Ände­run­gen in der finanz­ge­richt­li­chen Recht­sp­re­chung bie­ten die Grund­lage für neue Gestal­tungs­mög­lich­kei­ten und Hand­lungs­spiel­räume. Im Rah­men der Jah­res­ab­schlus­ser­stel­lung ist auf die neuen Heu­beck-Richt­ta­feln 2018 G zu ach­ten, die zu zusätz­li­chem Rück­stel­lungs­be­darf füh­ren dürf­ten. Anhand der gesam­mel­ten prak­ti­schen Erfah­run­gen las­sen sich zahl­rei­che Fra­gen zum Ent­gelt­tran­s­pa­renz­be­richt klä­ren.

Wel­che Aus­wir­kun­gen alle diese The­men für Sie und Ihr Unter­neh­men zum Jah­res­wech­sel bzw. zu Beginn des kom­men­den Jah­res haben wer­den und wie Sie sich dar­auf pro­ak­tiv ein­s­tel­len kön­nen, erläu­tern wir Ihnen in unse­ren an ver­schie­de­nen Stand­or­ten statt­fin­den­den Ver­an­stal­tun­gen

FIT FÜR DEN JAH­RES­WECH­SEL 2018/2019.

Im Rah­men der Ver­an­stal­tun­gen zei­gen wir Ihnen zahl­rei­che Mög­lich­kei­ten auf, wie Sie die ver­b­lei­bende Zeit des Jah­res 2018 nut­zen kön­nen, um die Abbil­dung Ihres Unter­neh­mens in der Han­dels­bi­lanz sowie Ihre steu­er­li­che und recht­li­che Situa­tion zu Ihrem Vor­teil zu gestal­ten.

Nach den Vor­trä­gen haben Sie die Mög­lich­keit, wei­ter­füh­r­ende Fra­gen direkt an die Refe­ren­ten zu rich­ten oder Ihren kon­k­re­ten Sach­ver­halt in per­sön­li­chen Gesprächen mit Ihren Ansp­rech­part­nern von Ebner Stolz zu dis­ku­tie­ren.

Weitere Termine