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Nexia Ebner Stolz

Einsteigerwelt für Berufseinsteiger

Mein Tag als Prüfungs-Consultant

So gestalten sich meine Tage als Consultant in der Wirtschaftsprüfung von Ebner Stolz

Andreas Wiefels, Corporate Finance Consultant HH

Mon­tag­mor­gen – sch­nell fürs Büro fer­tig machen, eine span­nende Woche bei einem neuen Man­dan­ten war­tet. Zum wach wer­den noch einen Kaf­fee. Was anzie­hen? Kom­p­let­tes Busi­ness-Out­fit ist ange­sagt, am ers­ten Tag fin­det immer ein per­sön­li­ches Gespräch mit dem Man­dan­ten statt.

Als ers­tes Mee­ting im Büro von Ebner Stolz: In den Wochen vor­her hat das Team zum neuen Man­da­ten und dem Umfeld recher­chiert. Der Prü­fungs­lei­ter erklärt die Ziel­set­zung des heu­ti­gen Tages. Ver­ant­wort­lich­kei­ten inn­er­halb des Prü­fungs­teams wer­den fest­ge­legt. Jedes Team­mit­g­lied ist einer Rolle mit fes­ten Auf­ga­ben zuge­ord­net. Ich bin bei­spiels­weise für die For­de­run­gen und die Inven­tur­auf­nahme ver­ant­wort­lich.

Nun aber los, sonst muss der Man­dant war­ten. Alles dabei? Jedes Team-Mit­g­lied ver­fügt über einen Lap­top, wich­tige Lite­ra­tur und, sofern vor­han­den, wer­den die Vor­jah­res­ak­ten mit­ge­nom­men, wobei eigent­lich alles digi­tal ist. Ab ins Auto und auf geht’s. Nor­ma­ler­weise ist der Weg nicht sehr weit, so dass wir abends auch wie­der zurück nach Hause fah­ren.

Kick-off mit dem Man­dan­ten. Bei dem Erst­ge­spräch sind neben dem Geschäfts­füh­rer vor allem Mit­ar­bei­ter aus dem Rech­nungs­we­sen oder Con­trol­ling dabei. Der Man­dant führt uns durch die Pro­duk­tion und erläu­tert uns detail­liert die Pro­duk­ti­ons- und Geschäft­s­pro­zesse. Seine Erklär­un­gen, unser Ein­blick und der ansch­lie­ßende Aus­tausch hel­fen uns dabei, die Vor­gänge bes­ser zu ver­ste­hen, die hin­ter den Zah­len ste­cken. Das ist von gro­ßer Bedeu­tung für die Prü­fung.

Mit­tags­pause beim Man­dan­ten –  er lädt uns in die Kan­tine ein.

Brain­s­tor­ming und Dis­kus­sion im Team: Wie sol­len wir die bis­he­ri­gen Infor­ma­tio­nen deu­ten? Wel­che Beson­der­hei­ten sind uns auf­ge­fal­len? Was müs­sen wir bei den ein­zel­nen Teil­auf­ga­ben beach­ten?
 
Prü­fen bedeu­tet immer, einen Soll-Ist-Ver­g­leich zu zie­hen. Zum Ist-Zustand füh­ren wir in den nächs­ten Tagen Gespräche mit den ver­ant­wort­li­chen Mit­ar­bei­tern des Man­dan­ten und holen Berech­nun­gen sowie sons­tige Unter­la­gen wie z.B. Ver­träge ein.

Um das Soll zu beur­tei­len, sind ent­sp­re­chende Fach­kennt­nisse erfor­der­lich. Wann läuft ein Pro­zess rund? Ist der Sach­ver­halt rich­tig bilan­ziert? Sol­che Kennt­nisse wer­den im Laufe der Zeit immer wei­ter aus­ge­baut: durch das täg­li­che Trai­ning on the Job und regel­mä­ß­ige Fort­bil­dun­gen sowie jedes Jahr zwei­wöchige Schu­lun­gen. Hier tref­fen sich deut­sch­land­weit alle Kol­le­gen eines Jahr­gangs wie­der.

„§ XY, IFRS 15 noch nie gehört?“ Zum Glück gibt es bei Ebner Stolz Fach­ex­per­ten in den Cen­ters of Com­pe­ten­ces, die wir bei spe­zi­fi­schen Fra­gen hin­zu­zie­hen kön­nen.

Wich­ti­ger Bestand­teil der Arbeit ist auch die Doku­men­ta­tion. Die erziel­ten Ergeb­nisse müs­sen für Dritte – und vorab für den ver­ant­wort­li­chen Mana­ger – nach­voll­zieh­bar sein. Für den Prü­fungs­be­richt berei­tet jedes Team­mit­g­lied den ent­sp­re­chen­den Teil selbst vor. Hier­bei gel­ten for­male Vor­ga­ben. Zudem gilt ein stren­ges Vier-Augen-Prin­zip, um der erfor­der­li­chen Qua­li­tät gerecht zu wer­den. Hier­durch lernt man sch­nell und bekommt immer gutes und direk­tes Feed­back.

Und so ver­geht die Woche mit Man­dan­ten­ge­sprächen, Sach­ver­halts­be­ur­tei­lun­gen, Doku­men­ta­tion und Abstim­mung­s­pro­zes­sen

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