de en
Nexia Ebner Stolz

Presse

Ebner Stolz Taxomat: Breite Wählerfront für Abschaffung des Solidaritätszuschlags

  • 89 Pro­zent der Be­frag­ten for­dern die Ab­schaf­fung des Soli
  • Wahl­kampf­kon­zepte hal­ten sich be­deckt
  • Ab­schaf­fung je nach Wahl­aus­gang frühes­tens in zwei bis drei Jah­ren
Stutt­gart, 30. Au­gust 2017 - Der So­li­da­ritätszu­schlag - auch Soli ge­nannt - wurde ur­sprüng­lich 1991 für ein Jahr ein­geführt, um ein­ma­lige Zu­satz­aus­ga­ben des Staa­tes zu fi­nan­zie­ren. Dazu gehörten eine Be­tei­li­gung an den Kos­ten des zwei­ten Golf­krie­ges und die Förde­rung von Staa­ten in Mit­tel- und Ost­eu­ropa. In den fol­gen­den drei Jah­ren wurde der Soli aus­ge­setzt. Seit 1995 er­hebt der Fis­kus nun aber den un­be­fris­te­ten Auf­schlag zur Ein­kom­men­steuer in Höhe von 5,5 Pro­zent, um da­mit die dau­er­haf­ten Las­ten für die Wie­der­ver­ei­ni­gung Deutsch­lands fi­nan­zie­ren zu können.

2017 ist nun längst zu­sam­men­ge­wach­sen, was zu­sam­men gehört - den Soli gibt es aber im­mer noch. So er­zielte der Bund da­mit im ver­gan­ge­nen Jahr rund 13 Mil­li­ar­den Euro. In der öff­ent­li­chen Dis­kus­sion wird viel­fach an­ge­zwei­felt, ob der Soli noch zeit­gemäß ist. „Die Ab­schaf­fung des Soli ist längst überfällig!“ so Prof. Dr. Hol­ger Jen­zen, Steu­er­be­ra­ter und Part­ner bei Eb­ner Stolz in Stutt­gart und Ho­no­rar­pro­fes­sor an der Uni­ver­sität Mann­heim.
 
Eb­ner Stolz hat die Wähler mit dem Eb­ner Stolz Ta­xo­mat be­fragt, ob der Soli fort­geführt oder ab­ge­schafft wer­den soll - mit ein­deu­ti­ger Ant­wort: 88,6% Pro­zent der bis 30.8.2017 ab­stim­men­den 5.617 Wähler wol­len, dass die­ser wegfällt.
 
Und wie ste­hen die Par­teien vor der Bun­des­tags­wahl zur Zu­kunft des So­li­da­ritätszu­schlags? Uni­sono tut sich ad hoc gar nichts: CDU/CSU spre­chen sich für eine schritt­weise Ab­schaf­fung des Soli ab 2020 aus. Die SPD ist für eine Ab­schaf­fung für un­tere und mitt­lere Ein­kom­men ab 2020. Die FDP tritt für ein Ende des Soli ab 2019 ein. Dann en­det nämlich auch der So­li­dar­pakt. Die übri­gen Par­teien mit Po­ten­zial für den Ein­zug in den deut­schen Bun­des­tag schwei­gen hin­ge­gen zur Zu­kunft des Soli.
 
Summa sum­ma­rum steht fest: Der Ruf des Vol­kes nach ei­ner Ab­schaf­fung die­ser Zu­satz­ab­gabe wird - je nach Wahl­aus­gang - frühes­tens in zwei, drei Jah­ren in die Rea­lität um­ge­setzt.

Pressekontakt

Dr. Ul­rike Höreth
Eb­ner Stolz
Kro­nen­straße 30
70174 Stutt­gart
Tel. +49 711 2049-1371
ul­rike.hoereth@eb­ner­stolz.de


Über Ebner Stolz

Eb­ner Stolz ist eine der größten un­abhängi­gen mit­telständi­schen Be­ra­tungs­ge­sell­schaf­ten in Deutsch­land und gehört zu den Top Ten der Bran­che. Das Un­ter­neh­men verfügt über jahr­zehn­te­lange fun­dierte Er­fah­rung in Wirt­schaftsprüfung, Steu­er­be­ra­tung, Rechts­be­ra­tung und Un­ter­neh­mens­be­ra­tung. Die­ses breite Spek­trum bie­ten rund 1.300 Mit­ar­bei­ter in dem für sie ty­pi­schen mul­ti­dis­zi­plinären An­satz in al­len we­sent­li­chen deut­schen Großstädten und Wirt­schafts­zen­tren an. Als Marktführer im Mit­tel­stand be­treut das Un­ter­neh­men über­wie­gend mit­telständi­sche In­dus­trie-, Han­dels- und Dienst­leis­tungs­un­ter­neh­men al­ler Bran­chen und Größenord­nun­gen.

Länderüberg­rei­fende Prüfungs- und Be­ra­tungs­aufträge führt Eb­ner Stolz zu­sam­men mit Part­nern von Ne­xia In­ter­na­tio­nal durch, welt­weit ei­nes der zehn größten Netz­werke von Be­ra­tungs- und Wirt­schaftsprüfungs­un­ter­neh­men. Eb­ner Stolz ist über Ne­xia in über 115 Ländern mit mehr als 650 Büros ver­tre­ten.

nach oben