de en
Nexia Ebner Stolz

Themen

Corona: Maßnahmen im Bereich der Zwischenerzeugnissteuer

Das Bundesministerium der Finanzen (BMF) hat einen Maßnahmenkatalog verabschiedet, der die negativen wirtschaftlichen Auswirkungen der Corona-Krise bei den Betroffenen abfangen soll.

So wur­­den die Haup­t­­zol­l­äm­­ter, die u. a. mit der Ver­­wal­­tung der Ver­­brauch- und Ener­­gie­­steuer betraut sind, ange­wie­­sen, den Steu­erpf­­li­ch­­ti­­gen „ange­­mes­­sen ent­­­ge­­gen­zu­­­kom­­men“, um unbil­­lige Här­­ten zu ver­­­mei­­den.

Die Haupt­zoll­äm­ter gewäh­ren bei den bun­des­ge­setz­lich gere­gel­ten Steu­ern, die von der Zoll­ver­wal­tung ver­wal­tet wer­den, Anpas­sun­gen der Vor­aus­zah­lun­gen und Steu­er­stun­dun­gen, so auch bei der Zwi­schen­er­zeug­nis­steuer.

Vor­­aus­­zah­­lun­­gen

Nach­­weis­­lich und nicht uner­­he­b­­lich betrof­­fene Steu­erpf­­li­ch­­tige kön­­nen bis zum 31.12.2020 unter Dar­­­le­­gung ihrer Ver­­häl­t­­nisse einen Antrag auf Anpas­­sung der bis­her fest­­ge­­set­z­­ten Vor­­aus­­zah­­lun­­gen stel­­len.

Stun­­dung

Für betrof­­fene Steu­erpf­­li­ch­­tige besteht die Mög­­li­ch­keit, unter Dar­­­le­­gung ihrer Ver­­häl­t­­nisse, einen Antrag auf Stun­­dung bis zum 31.12.2020 zu stel­­len. Dadurch wird die Fäl­­li­g­keit eines Steu­er­an­­spru­ches hin­aus­­ge­­scho­­ben. Dar­­­über hin­aus kann Vol­l­st­­re­­ckungs­­auf­­schub bean­­tragt wer­­den.

nach oben