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Schenkung von Wertpapieren in Zeiten von Corona?

Die rasante Ausbreitung des Coronavirus hat zahlreiche Unternehmen in wirtschaftliche Schwierigkeiten gebracht und die Börsen weltweit unter Druck gesetzt. Die Börsen haben weltweit Kursverluste zu verzeichnen - nach oben ging es nur bedingt. Ist das die richtige Zeit, um Wertpapiere auf die nächste Generation zu übertragen?

Wert­pa­pier­de­pots unter­lie­gen für Zwe­cke der Erb­schaft- und Schen­kung­steuer kei­ner­lei Begüns­ti­gun­gen. Sie wer­den nach § 11 Abs. 1 BewG mit dem am Schen­kungs­stich­tag im regu­lier­ten Markt nie­d­rigs­ten notier­ten Kurs ange­setzt. Vor die­sem Hin­ter­grund ist hin­sicht­lich unent­gelt­li­cher Über­tra­gun­gen pri­va­ter Wert­pa­pier­de­pots aktu­ell sch­nel­les Han­deln mit Bedacht gebo­ten, da die Werte infolge der Corona-Krise erheb­lich gesun­ken sein dürf­ten und sich die Bör­sen in der Ver­gan­gen­heit nach Kri­sen­zei­ten lang­fris­tig stets wie­der erholt haben. Eine früh­zei­tige Schen­kung der Wert­pa­pier­de­pots sollte sich fol­g­lich in den meis­ten Fäl­len güns­tig auf die Bemes­sungs­grund­lage und die damit ein­her­ge­hende Steu­er­be­las­tung aus­wir­ken.

Fazit

Es kann sich als vor­teil­haft erwei­sen, bereits geplante Schen­kun­gen pri­va­ter Wert­pa­pier­de­pots - in Anbe­tracht nie­d­ri­ge­rer Wert­an­sätze - vor­zu­zie­hen.

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