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Auswirkungen der Corona-Krise auf den Lagebericht

Wegen des Coronavirus dürften in der Regel zusätzliche Erläuterungen im Risikobericht erforderlich sein, so das IDW laut einem am 4.3.2020 veröffentlichten fachlichen Hinweis.

Im (Kon­zern-)Lage­be­richt 2019 wer­­den zusät­z­­li­che Erläu­­te­run­­gen auf­grund der Aus­b­rei­tung des Coro­na­vi­rus regel­­mä­­ßig/häu­­fig im Risi­­ko­be­richt not­wen­­dig sein. Dies ist ins­be­­son­­dere immer der Fall, wenn die Fol­­gen aus der Aus­­b­­rei­­tung des Coro­na­vi­rus zu nega­­ti­ven Abwei­chun­­gen von Pro­g­­no­­sen oder Zie­­len des Unter­­neh­­mens füh­­ren und eine ent­­­sp­­re­chende Dar­­­s­tel­­lung für ein zut­re­f­­fen­­des Bild von der Risi­­ko­lage des Unter­­neh­­mens/Kon­zerns erfor­­der­­lich ist. Über ggf. bes­te­hende bestands­­ge­­fähr­­dende Risi­ken ist zwin­­gend zu berich­­ten.

Dar­­­über hin­aus ist im Pro­g­­no­­se­be­richt über eine ggf. geän­­derte Erwar­­tung des Mana­­ge­­ments zu den pro­g­­nos­­ti­­zier­­ten Leis­­tungs­­in­­di­­ka­to­­ren zu berich­­ten. Infolge der bes­te­hen­­den außer­­ge­wöhn­­lich hohen Unsi­cher­heit ist aller­­dings die Pro­g­­no­­se­­fähi­g­keit von Unter­­neh­­men, deren Täti­g­kei­­ten wesen­t­­lich von der Aus­­b­­rei­­tung des Coro­na­vi­rus betrof­­fen sind, wesen­t­­lich beein­­träch­­tigt. Inso­­fern ist für sol­che Unter­­neh­­men bei der Dar­­­s­tel­­lung der vor­­aus­­sich­t­­li­chen Ent­­wick­­lung nach Auf­­­fas­­sung des IDW auch die Ver­­wen­­dung von nur kom­pa­ra­­ti­ven Pro­g­­no­­sen bzw. eine Dar­­­s­tel­­lung in ver­­­schie­­de­­nen Zukunfts­s­ze­na­rien unter Angabe ihrer jewei­­li­­gen Annah­­men zuläs­­sig. Ein vol­l­­stän­­di­­ger Ver­­zicht auf eine Pro­g­­no­­se­be­rich­t­er­­sta­t­­tung ist dage­­gen unzu­­läs­­sig.

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