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Corona-Krise: Ausgleichsabgabe für Schwerbehinderte

Arbeitgeber, die nicht die gesetzlich vorgeschriebene Anzahl an schwerbehinderten Menschen beschäftigen, sind zur Zahlung einer Ausgleichsabgabe verpflichtet. Diese ist grundsätzlich ungeachtet der Corona-Krise zur Zahlung fällig.

Aller­dings wird auf­grund der aktu­el­len Belas­tun­gen der Arbeit­ge­ber durch die Corona-Krise sei­tens der Bun­de­sa­gen­tur für Arbeit sowie der Inte­g­ra­ti­ons- und Ink­lu­si­ons­äm­ter akzep­tiert, dass die Anzei­gen zur Beschäf­ti­gung schwer­be­hin­der­ter Men­schen für das Anzei­ge­jahr 2019 zwar nach dem 31.3.2020, aber bis spä­tes­tens 30.6.2020 abge­ge­ben wer­den. Glei­ches gilt für die Zah­lung der Aus­g­leichs­ab­gabe.

Bei Abgabe der Anzeige für 2019 bis spä­tes­tens 30.6.2020 lei­tet die Bun­de­sa­gen­tur für Arbeit kein Ord­nungs­wid­rig­kei­ten­ver­fah­ren wegen Ver­säu­mens der Anzei­gepf­licht zum 31.3.2020 und erhebt für die Zeit vom 1.4.2020 bis 30.6.2020 keine Säum­nis­zu­schläge.
 

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