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Corona-Krise: Wird Grundsteuer gestundet?

Werden Immobilieneigentümer mit Verweis auf die Corona-Krise fällige Grundsteuern gestundet? Bei der Einkommensteuer, Körperschaftsteuer und Umsatzsteuer ist dies derzeit mit entsprechend begründeten Antrag bereits der Fall.

Die Grund­steuer wird aller­dings nicht von der Stun­dungs­re­ge­lung laut BMF-Sch­rei­ben vom 19.3.2020 umfasst. Somit gel­ten die all­ge­mei­nen Ver­fah­rens­re­geln. Eine Stun­dung wäre somit mög­lich, wenn eine erheb­li­che Härte vor­liegt.

Infolge der Corona-Krise könnte eine sol­che erheb­li­che Härte vor­lie­gen. Solange Miet­zah­lun­gen flie­ßen, wird zwar wirt­schaft­lich die Grund­steuer vom Mie­ter getra­gen. Blei­ben diese jedoch aus, da der Mie­ter infolge des vom Gesetz­ge­ber besch­los­se­nen sog. Miet­mo­ra­to­ri­ums keine ver­mie­ter­sei­tige Kün­di­gung befürch­ten muss, könnte sich die Lage anders dar­s­tel­len.

Einige Gemein­den und Städte haben sich über ihre Inter­net­sei­ten bereits dahin­ge­hend geäu­ßert, dass sie fäl­lige Grund­steu­ern stun­den wol­len.

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