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Bürgschaften als Finanzierungshilfe in Corona-Zeiten

Unternehmen, die bis zur Corona-Krise tragfähige Geschäftsmodelle hatten, können ggf. Bürgschaften für Betriebsmittel beanspruchen und so eine Finanzierung des Liquiditätsbedarfs durch ihre Hausbanken erhalten.

Für Finan­zie­rungs­vor­ha­ben bis 2,5 Mio. Euro kann eine kos­ten­f­reie Anfrage über das Finan­zie­rungs­por­tal der Bürg­schafts­ban­ken ges­tellt wer­den. Bis­lang galt hier eine Bürg­schafts­ober­g­renze von 1,25 Mio. Euro.

Bei höhe­ren Bürg­schaf­ten sind die Bürg­schafts­ban­ken der Län­der zustän­dig. Zudem sind Maß­nah­men zur Besch­leu­ni­gung von Ent­schei­dun­gen vor­ge­se­hen.

Das Groß­bürg­schaft­s­pro­gramm (paral­lele Bund-Län­der-Bürg­schaf­ten), das zur Absi­che­rung von Betriebs­mit­tel­fi­nan­zie­run­gen und Inves­ti­tio­nen ab einem Bürg­schafts­be­darf von 50 Mio. Euro greift und eine Bürg­schafts­quote von bis zu 80 % vor­sieht, wird aus­ge­dehnt. Bis­lang war die­ses auf Unter­neh­men in struk­tur­schwa­chen Regio­nen beschränkt. Nun wird es auch für Unter­neh­men außer­halb die­ser Regio­nen geöff­net.

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