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Ausschluss von außerhalb von Deutschland beschäftigten Konzernarbeitnehmern von Aufsichtsratswahl

Im An­schluss an die Ent­schei­dung des EuGH vom 18.7.2017 (Rs. C-566/15, DStR 2015, S. 2507, vgl. dazu auch no­vus Au­gust/Sep­tem­ber 2017, S. 28) kommt das OLG München mit rechtskräfti­gem Be­schluss vom 6.3.2018 (Az. 31 Wx 321/15) zu dem Er­geb­nis, dass die pa­ritäti­sche Be­set­zung des Auf­sichts­rats ei­ner deut­schen Ak­ti­en­ge­sell­schaft durch Ar­beit­neh­mer­ver­tre­ter nach den Vor­schrif­ten des deut­schen Mit­be­stim­mungs­rechts nicht ge­gen die Ar­beit­neh­mer­freizügig­keit verstößt (Art. 45 AEUV).

Hinweis

Da­nach ist der Aus­schluss außer­halb Deutsch­lands be­schäftig­ter Kon­zer­nar­beit­neh­mer vom ak­ti­ven und pas­si­ven Wahl­recht bei ei­ner Auf­sichts­rats­wahl der deut­schen Mut­ter­ge­sell­schaft uni­ons­rechts­kon­form.

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