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Vorsteuervergütung an Unternehmer in Drittstaaten

Nicht in der EU ansässige Unternehmer, die in Deutschland für ihr Unternehmen Lieferungen oder sonstige Leistungen beziehen, können bis 30.6.2016 einen Antrag auf Vergütung der ihnen in 2015 in Rechnung gestellten Umsatzsteuer stellen. Voraussetzung für die Vergütung der Vorsteuer an Unternehmer in Drittstaaten ist dabei grundsätzlich, dass zwischen dem Drittstaat und Deutschland sog. Gegenseitigkeit besteht.

Eine Liste der Dritt­staa­ten, mit denen Gegen­sei­tig­keit besteht, ist auf der Home­page des Bun­des­zen­tralamts für Steu­ern (BZSt) unter http://www.bzst.de/DE/Steu­ern_Inter­na­tio­nal/Vor­steu­er­ver­gue­tung/Vor­steu­er­ver­gue­tung_node.html abruf­bar.

Hin­weis

Bis 30.6.2016 kön­nen Anträge ent­we­der schrift­lich mit dem For­mu­lar USt 1 T oder elek­tro­nisch über das Online-Por­tal des BZSt oder über den For­mu­lar­ser­ver der Bun­des­fi­nanz­ver­wal­tung ein­ge­reicht wer­den. Anträge, die ab 1.7.2016 ges­tellt wer­den, also grund­sätz­lich Anträge auf Ver­gü­tung der in 2016 gezahl­ten Vor­steu­er­be­träge, kön­nen nur noch auf elek­tro­ni­schem Wege über das Online-Por­tal des BZSt ein­ge­reicht wer­den.
 

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