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Verrechnung nicht ausgeglichener Verluste bei vermögensverwaltender KG

Erleidet ein Kommanditist Verluste aus seiner Beteiligung an einer Kommanditgesellschaft, die zu einem negativen Kapitalkonto führen oder den negativen Saldo erhöhen, können die Verluste nur mit positiven Einkünften aus dieser Beteiligung verrechnet werden. Dies gilt laut BFH in entsprechender Anwendung auch bei Beteiligung an einer vermögensverwaltenden KG.

Der Ver­lu­st­an­teil eines Kom­man­di­tis­ten, der an einer Ein­künfte aus Ver­mie­tung und Ver­pach­tung erzie­len­den KG betei­ligt ist, unter­liegt der Ver­lust­nut­zungs­be­schrän­kung nach § 21 Abs. 1 Satz 2 i. V. m. § 15a Abs. 2 EStG. Der nicht aus­ge­g­li­chene oder abge­zo­gene Ver­lust kann nur mit Über­schüs­sen ver­rech­net wer­den, die der Kom­man­di­tist in spä­te­ren Wirt­schafts­jah­ren aus die­ser Betei­li­gung erzielt. Dar­un­ter fal­len laut Urteil des BFH vom 2.9.2014 (Az. IXR 52/13) aller­dings nicht nur posi­tive Ver­mie­tungs­ein­künfte, son­dern auch durch die KG erzielte posi­tive Ein­künfte aus pri­va­ten Ver­äu­ße­rungs­ge­schäf­ten.

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