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Umsatzsteuerliche Behandlung von Betriebsveranstaltungen

Der Bund der Steuerzahler regte beim BMF an, den seit 2015 für bis zu zwei Betriebsveranstaltungen im Jahr geltenden Freibetrag von 110 Euro pro Arbeitnehmer einheitlich sowohl für lohnsteuerliche als auch umsatzsteuerliche Zwecke anzuwenden - leider ohne Erfolg.

Die Anwen­dung des lohn­steu­er­li­chen Frei­be­trags auch im Umsatz­steu­er­recht lehnt das BMF mit Sch­rei­ben vom 19.4.2016 ab. Über­s­tei­gen bei einer Betriebs­ver­an­stal­tung die Auf­wen­dun­gen pro Arbeit­neh­mer den Betrag von 110 Euro, sind diese nicht unter­neh­me­risch ver­an­lasst und somit der Vor­steu­er­ab­zug nicht zu gewäh­ren.

Hin­weis

Das BMF geht - unge­ach­tet der Rege­lung in § 19 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1a EStG - für umsatz­steu­er­li­che Zwe­cke wie bis­her von einer 110-Euro-Frei­g­renze aus (Abschnitt 15.15 Abs. 2 Bei­spiel 3 UStAE). 

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