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Materielle Änderungen am Deutschen Corporate Governance Kodex beschlossen

Am 11.5.2015 hat die Regierungskommission Deutscher Corporate Governance Kodex drei materielle Änderungen des Kodex, die am 5.5.2015 beschlossen wurden, bekannt gegeben. Diese unterstreichen vor allem die weiter zunehmende Bedeutung der Rolle des Aufsichtsrats.

So soll der Auf­sichts­rat einer bör­sen­no­tier­ten Gesell­schaft unter­neh­mens­spe­zi­fisch eine Regel­g­renze für die Zuge­hö­rig­keits­dauer zu die­sem Gre­mium fest­le­gen.  Fer­ner wurde die Emp­feh­lung auf­ge­nom­men, dass sich der Auf­sichts­rat für seine an die Haupt­ver­samm­lung zu rich­tende Vor­schläge zur Wahl neuer Auf­sichts­rats­mit­g­lie­der bei dem jewei­li­gen Kan­di­da­ten ver­ge­wis­sern soll, dass er den zu erwar­ten­den Zeit­auf­wand auf­brin­gen kann. Sch­ließ­lich soll im Bericht des Auf­sichts­rats künf­tig ver­merkt wer­den, wenn ein Mit­g­lied des Auf­sichts­rats in einem Geschäfts­jahr nur an der Hälfte der Sit­zun­gen des Auf­sichts­rats und der Aus­schüsse, denen er ange­hört, oder weni­ger teil­ge­nom­men hat.

Dar­über hin­aus wurde im Rah­men der Kod­expf­lege eine Reihe von Anpas­sun­gen, ins­be­son­dere zur bes­se­ren Les­bar­keit und wei­te­ren Ver­schlan­kung, vor­ge­nom­men.
Neben den genann­ten Ände­run­gen wur­den ent­sp­re­chend dem Auf­trag an die Kom­mis­sion die am 1.5.2015 in Kraft get­re­te­nen neuen gesetz­li­chen Bestim­mun­gen für die gleich­be­rech­tigte Teil­habe von Frauen und Män­nern an Füh­rungs­po­si­tio­nen in der Pri­vat­wirt­schaft und im öff­ent­li­chen Dienst in den Kodex auf­ge­nom­men.

Die neuen Emp­feh­lun­gen gel­ten ab ihrer Ver­öf­f­ent­li­chung im Bun­de­s­an­zei­ger.

Hin­weis

Die Pres­se­mit­tei­lung sowie die vor­läu­fige Ver­sion des Deut­schen Cor­po­rate Gover­nance Kodex kön­nen auf der Inter­net­seite der Regie­rungs­kom­mis­sion her­un­ter­ge­la­den wer­den.

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