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BMF nochmals zur Nichtbeanstandungsregelung auf E-Book-Bundles

Die Finanzverwaltung beanstandet es nicht, wenn die Abgabe bestimmter sog. Bundles (Print- und Digitalprodukt zum Gesamtkaufpreis) bis zum 1.1.2016 als einheitliche Leistung zum ermäßigten Umsatzsteuersatz versteuert wird (BMF-Schreiben vom 7.11.2014 an die relevanten Branchenverbände). Diese Auffassung wird nochmals durch ein weiteres BMF-Schreiben bestätigt und konkretisiert.

Mit Sch­rei­ben vom 19.12.2014 (Az. IV D 2 - S 7200/13/10005) bestä­tigt das BMF dem anfra­gen­den Bör­sen­ve­r­ein des Deut­schen Buch­han­dels e. V. die aus­sch­ließ­li­che Anwen­dung der Nicht­be­an­stan­dungs­re­ge­lung für vor dem 1.1.2016 aus­ge­führte Umsätze bei E-Book-Bund­les zu einem Gesamt­ver­kauf­s­preis (gedruck­tes Buch mit E-Book). Eine Aus­wei­tung auf die gleich­zei­tige Abgabe von gedruck­ten Zei­tun­gen oder Zeit­schrif­ten und dem ent­sp­re­chen­den E-Paper (sog. E-Paper-Bund­les) oder Bund­les in ande­ren Bran­chen wird aus­drück­lich abge­lehnt, weil hier nicht ent­sp­re­chende Umstel­lungs­schwie­rig­kei­ten wie in der Buch­han­dels­bran­che gege­ben sein sol­len. Viel­mehr lie­gen in die­sen Fäl­len - schon immer - jeweils eigen­stän­dig für sich zu wür­di­gende Leis­tun­gen vor. 

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