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BMF zur Verlustabzugsbeschränkung nach § 8c KStG

Werden mehr als 25 % der Anteile an einer Kapitalgesellschaft innerhalb von fünf Jahren übertragen, können bislang nicht genutzt Verluste in entsprechendem Umfang nicht mit künftigen Gewinnen verrechnet werden und wirken sich somit steuerlich nicht mehr aus. Werden mehr als 50 % der Anteile übertragen, gehen nicht genutzte Verluste vollständig unter. Das BMF plant seine Erläuterungen, die zu dieser seit 2008 anzuwendenden Regelung ergangen sind, zu überarbeiten und veröffentlicht dazu einen Entwurf.

Das BMF ver­öf­f­ent­lichte am 15.4.2014 den Ent­wurf des Sch­rei­bens zur Ver­lu­st­ab­zugs­be­schrän­kung für Kör­per­schaf­ten nach § 8c KStG (Az. IV C 2 - S 2745-a/09/10002 :004), wel­ches das bis­he­rige Sch­rei­ben vom 4.7.2008 (BStBl. I 2008, S. 736) erset­zen soll. Der Ent­wurf ent­hält neben neuen Aus­füh­run­gen zum unter­jäh­ri­gen schäd­li­chen Betei­li­gung­s­er­werb erst­mals Erläu­te­run­gen zur Anwen­dung der Kon­zern­klau­sel und der Stille-Reser­ven-Klau­sel.

Der Ent­wurf wurde den Wirt­schafts­ver­bän­den zur Stel­lung­nahme über­mit­telt.

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