Rechtzeitige Information der Banken sichert Liquidität

Als Folge der andauernden Wirtschafts- und Finanzkrise und der erheblichen Auswirkungen auf den deutschen Mittelstand sehen sich viele mittelständische Unternehmen gezwungen, neue Wege zur Erschließung von Finanzierungsquellen zu beschreiten. Hinreichende Liquidität und die Aussicht auf Zukunft sichernde Investitionen bilden besonders in Krisenzeiten zentrale Themen, bei der die optimale Unternehmensfinanzierung eine immer gewichtigere Rolle einnimmt. Für den Deutschen Mittelstand führt dies meist noch immer über die klassische Fremdfinanzierung durch die Hausbank. Ohne fachkundige Begleitung stellt sich das derzeit oftmals als schwierig oder teils gar unmöglich dar.

Der Rahmen zur Beschaffung frischen Kapitals für Investitionen als auch für notwendige Anschlussfinanzierungen auslaufender Finanzierungen stellt heute vielfach umfassendere Anforderungen an die Bankeninformation als noch vor einigen Jahren. Gerade bei Covenants in Kreditverträgen ist der frühzeitige Austausch plausibler Informationen über Zielabweichungen zwingend notwendig. Hieraus ergibt sich oftmals eine deutliche Entspannung des Verhältnisses zum Kreditinstitut und eröffnet dem Unternehmen einen größeren und attraktiveren Gestaltungsspielraum in der Folgefinanzierung. Die Anforderungen an die Qualität, den Umfang und die Dokumentation der Bankeninformation sind höher denn je, da gerade in einem schwierigen Marktumfeld wie der gegenwärtigen Wirtschafts- und Finanzlage Kreditinstitute ein hohes Maß an vertrauensbildenden Informationen fordern. Im Rahmen einer Finanzierung aus Sonderprogrammen, wie beispielsweise der KfW-Programme, beinhaltet eine standardkonforme Bankeninformation i.W. eine detaillierte Darstellung der Unternehmensstrategie, der eigenen Positionierung am Markt, des Wettbewerbsumfeldes sowie eines Erfolg versprechenden Konzeptes der zukünftige Unternehmensentwicklung. Hierfür lassen sich exemplarisch das KfW-Sonderprogramm Mittelständische Unternehmen oder Darlehen der European Investment Bank nennen.

In diesem Kontext hat die Ebner Stolz Mönning Bachem Unternehmensberatung GmbH im Sommer und Herbst 2009 eine Vielzahl von Zulieferern deutscher Automobilhersteller sowie Maschinen- und Anlagenbauern bei der Kapitalsuche erfolgreich beraten. Zielsetzung unserer Beauftragung war es u.a. den Rahmen zur Deckung eines im zweistelligen Millionenbereich angesiedelten Kapitalbedarfs über das Sonderprogramm Mittelständische Unternehmen (081, 082) der KfW zu schaffen und umzusetzen. Dabei wurden unsere Klienten bei der Unternehmensplanung, der darauf basierenden Identifizierung des Kapitalbedarfs sowie bei der Erstellung des Businessplans unterstützt und begleitet.

Leitmotiv unserer Beratung war es die Voraussetzungen für eine vertrauensvolle Kommunikation zur Förderung eines frühzeitigen Informationsaustausches zwischen unseren Klienten und den Banken zu schaffen sowie die Erstellung einer validen Unternehmensplanung zu gewährleisten. Ausgangspunkt war dabei die eingehende Analyse des Kapitalbedarfs, welche mit der Erstellung einer Unternehmensplanung einhergeht. Im diesem Rahmen unterstützten wir unsere Kunden bei der Erstellung der zur Kapitaleinwerbung notwendigen Unterlagen und Zahlenwerke. Teilplanungen wurden zu einer integrierten Ertrags-, Bilanz- und Finanzplanung zusammengefasst und Planungsannahmen sowie relevante Planungsgrößen wurden zur Erhöhung der Planungsqualität und -validität einer eingehenden Plausibilisierung unterzogen. Wo es uns notwendig erschien, führten wir in Zusammenarbeit mit dem Unternehmen detaillierte Einzelanalysen relevanter Umsatz- oder Kostenbereiche durch.

In Finanzierungsfragen berät die Ebner Stolz Mönning Bachem Unternehmensberatung GmbH branchenunabhängig mittelständische Unternehmen in nahezu allen Phasen der Unternehmensentwicklung und in verschiedensten wirtschaftlichen Situationen. Dabei werden unsere Kunden sowohl bei der Suche nach einem Kapitalgeber als auch bei der Kapitalbeschaffung in einem strukturierten Prozess durch die Einwerbung von Eigen- und Fremdkapital sowie eigenkapitalähnlichen Finanzierungsformen, wie beispielsweise Mezzanine-Kapital, unterstützt.

Zur effizienten Ausgestaltung einer vorausschauenden, proaktiven und offenen Kommunikation mit Banken und anderen Kapitalgebern bietet die Unternehmensberatung zusätzlich die Konzeption und Implementierung eines Bankenreportings, auch auf Basis von gängigen Softwaretools an. Dies ist vor allem im Hinblick auf das Monitoring von Covenants in Kreditverträgen sinnvoll und ermöglicht dem Unternehmen drohende Covenant-Brüche frühzeitig dem Kreditinstitut zu kommunizieren, so dass schnellstmöglich einvernehmliche und zielführende Lösungen gefunden werden können. Die finanziellen Auswirkungen von sog. "Financial Covenants" bei Änderungen der Kennzahlen wie z.B. Nettoverschuldung, Gearing oder Total Coverage Ratio, können wir auf Basis unterstellter potenzieller Geschäftsverläufe simulieren und deren Verhalten in unterschiedlichen Situationen darstellen.

Durch unsere langjährige Erfahrung in der Corporate Finance Beratung können wir unseren Kunden ein vollständiges Spektrum an Dienstleistungen zur Erreichung einer kostenoptimalen und unternehmensadäquaten Finanzierung aus einer Hand bieten und sie während des gesamten Finanzierungsprozesses kompetent begleiten und tatkräftig unterstützen.

Ansprechpartner: Michael Euchner,
Unternehmensberatung (Corporate Investment Advisory)

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